H2: Heimerfolg zu Nikolaus
Am Samstag, den 06.12. traf die Zweitvertretung der Friesenherren auf Tabellennachbar TS Großburgwedel. Ein großes Heimpublikum erwartete die spannende Partie zur Primetime. Auch die Personalsituation der Hausherren ließ dieses Mal keine Wünsche offen, sodass eine volle Bank zur Unterstützung bereitstand. Es war also alles für einen großartigen Heimspiel-Abend angerichtet.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Die Abwehrtaktiken beider Teams zeigten Wirkung, sodass die Anzeigetafel nach 15 Spielminuten gerade mal ein 4:5 zeigte. Auch der Rest der ersten Hälfte forderte abwechslungsreiche Ideen um die gegenerischen Defensive zu durchbrechen. Die harte Abwehr resultierte für die Friesen in gleich mehreren 7-Meter-Würfen, die souverän verwandelt wurden. Damit erspielten sich die Hausherren eine knappe Pausenführung von 13:11.
Die Halbzeitansprache des Trainer-Duos thematisierte vor allem die bisherige Abwehrstärke, die unbedingt beibehalten werden müsste. Im Angriff brachte vor allem das Tempo den Erfolg und angesichts der vollen Bank könne jeder nun nochmal alles investieren.
Nach Wiederanpfiff ging das Spiel jedoch erst einmal ausgeglichen weiter. Der TS Großburgwedel gelang nach unglücklichen Ballverlusten sogar der Ausgleich zum 16:16. Mehrere Zeitstrafen für die Gäste eröffneten jedoch wieder eine Chance für die Hausherren. Mit konsequenten Abläufen erspielten sich die Friesen wieder einen kleinen Vorsprung, welcher sich in der Schlussphase noch auszahlen sollte. Kurz vor Spielende erhöhten die Gäste den Druck noch einmal deutlich und versuchten Fehler zu erzwingen. Mit Teamgeist, Siegeswillen und unter den Rufen der zahlreichen Friesen-Fans ließ man sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Mit einem verdienten 26:24 gehen zwei wichtige Punkte auf das Konto des TSV.
Vor der Winterpause erwartet die 2. Herren am 13.12. noch ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Vinnhorst III.
H1: Auswärtssieg in Badenstedt
TSV Friesen Hänigsen ringt Badenstedt nieder – Auswärtssieg nach großem Kampf und starker zweiter Halbzeit
Die TSV Friesen Hänigsen hat beim schwierigen Gastspiel in Badenstedt ein echtes Kraftpaket abgeliefert. Mit 24:26 setzte sich das Team durch und zeigte dabei vor allem in Halbzeit zwei Moral, Entschlossenheit und Nervenstärke.
Fehlwürfe prägen Halbzeit eins – Fricke bekommt den Ball gleich zweimal ab
Der Start in die Partie war aus Hänigser Sicht holprig: freie Würfe gingen vorbei, Siebenmeter wurden liegen gelassen, und Badenstedt setzte sich immer wieder in Szene.
In dieser Phase traf es Niels Fricke gleich doppelt unglücklich: je einmal in Halbzeit eins und Ende Halbzeit zwei bekam er den Ball ungewollt voll an den Kopf – Szenen, die kurz für Schreckmomente sorgten, ihn aber nicht davon abhielten, weiterzuspielen und wichtige Abschlüsse zu blocken.
Wiedenroth übernimmt am Ende und hält den Sieg fest
Als die Partie in die Schlussphase ging, war es Lars Wiedenroth, der die Akzente setzte. Mit mehreren starken Paraden in den letzten Minuten nahm er Badenstedt gleich mehrere hundertprozentige Chancen weg und wurde damit zum Sieggaranten.
Pullner am Kreis kaum zu stoppen
Im Angriff setzte Jan Pullner ein Ausrufezeichen. Mit robustem Einsatz, cleveren Laufwegen und sicheren Abschlüssen war er permanent gefährlich und einer der wichtigsten Faktor im Hänigser Offensivspiel.
Thomas und Haase treiben die Aufholjagd voran
In der zweiten Halbzeit drehte Hänigsen das Spiel – und das maßgeblich durch den Einsatz von Til Thomas und Julian Haase.
Beide zeigten in der entscheidenden Phase viel Mut, suchten aktiv den Weg zum Tor und trafen genau dann(die richtigen Entscheidungen), als ihr Team es am dringendsten brauchte. Ihre Aktionen gaben der Aufholjagd Struktur und Selbstvertrauen.
Moralischer Kraftakt bringt den Auswärtssieg
Trotz der vielen vergebenen Chancen blieb die Mannschaft geschlossen, biss sich in jeden Zweikampf und steigerte sich defensiv enorm. Im Angriff übernahm das Team Verantwortung, spielte geduldiger und nutzte die Chancen in den wichtigen Momenten.
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Fazit:
Ein Auswärtssieg, der weniger über spielerische Perfektion und allein über Mentalität entschieden wurde. Hänigsen zeigte Herz, Mut und Zusammenhalt – und holte sich mit einem starken Endspurt zwei wichtige Punkte aus Badenstedt.
H3: Punktgewinn in Neustadt
Der H3 gelang gegen Neustadt 2 zunächst nur ein schwerer Start. Bereits nach 10 Minuten lag das Team mit 1:5 zurück. Doch die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und so leuchtete ein 6:6 nach 15min auf der Anzeigetafel. Die Partie entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlagabtausch.
Mit ständigen Führungswechseln ging es weiter, bis es beim Stand von 16:16 in die Halbzeit ging.
Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe Neustadt in der 38. Minute 21:18 führte. Doch auch davon ließ sich die H3 nicht beeindrucken, In der Folge gelang erneut der Ausgleich zum 21:21.
In der 47. Minute geriet das Team abermals mit drei Toren in Rückstand (28:25), drehte jedoch noch einmal auf und schaffte bis zur 57. Minute tatsächlich die erneute Wende – 30:32. Führung für das Team der H3.
Leider sollte dies nicht für den Sieg reichen: Der Mannschaft gelang in den letzten Minuten kein weiterer Treffer, während Neustadt noch zweimal einnetzte. Damit endete das hochspannende und hart umkämpfte Spiel schließlich 32:32.
Fazit:
Eine Partie voller Auf und Abs, großer Moral und starker Comebacks. Am Ende steht ein gerechtes Unentschieden, auch wenn für die H3 durchaus mehr drin gewesen wäre.
Es spielten: Nils Müller, Oliver Kubertin(beide im Tor), Ulf Dippel(4),Sebastian Weidling(1),Tjark Leider,Jannis Berger(10),Jan Ole Mundt(2),Alexander Bauer(2),Eric Marquardt(7),Tim Noske(3), Bela Degotschin, Jan Thore Wendt(6)
Am Samstag,22.11.2025, geht es im Heimspiel ab 20Uhr gegen den Hannoverscher SC 3.
H1: Heimspiel gegen TSV Anderten III
Friesen-Jungs behalten zuhause die Nerven und die weiße Weste – 29:27!
Was für ein Handballabend in Hänigsen! In einer prall gefüllten Halle, in der jeder Zweikampf knisterte und jede Aktion gefeiert wurde, setzten die Friesen-Jungs ein starkes Ausrufezeichen: Ein umkämpfter 29:27-Heimsieg gegen TSV Anderten III, der den Status der Friesen als gefürchtete Heimmacht einmal mehr unterstreicht.
Schon die Anfangsphase hatte es in sich. Wendland-Nahtz eröffnete mit zwei frühen Treffern, Haase legte direkt nach – und die Gastgeber zeigten vom Start weg, dass sie den Ton angeben wollten. Doch Anderten hielt dagegen, besonders Albeshausen und Zebrowski brachten die Gäste immer wieder zurück ins Spiel.
Die erste Halbzeit war ein intensives Hin und Her, geprägt von temporeichen Angriffen, packenden 1-gegen-1-Situationen und mehreren Zeitstrafen. Die Friesen ließen sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Di Stabile setzte wichtige Impulse aus dem Rückraum, Müller und Pullner hielten die Offensive variabel, und hinten arbeitete das Team engagiert gegen die starken Andertener Angreifer. Zur Pause stand ein verdientes 16:13 auf der Anzeigetafel – und die Halle kochte.
Nach dem Wiederanpfiff blieb es wild. Die Friesen führten, aber Anderten kam immer wieder heran. Besonders die 7-Meter-Duelle sorgten für Spannung. Doch die Hausherren behielten einen kühlen Kopf: Müller traf in wichtigen Momenten, Wendland-Nahtz brachte seine Klasse mehrfach auf die Platte, und Neiss sowie Fricke sorgten mit starker Abwehrarbeit dafür, dass Anderten nie komplett das Ruder übernehmen konnte.
In der Schlussphase wurde es dramatisch. Anderten warf alles in die Waagschale, kam über schnelle Tore und verwandelte Strafwürfe noch einmal gefährlich nahe heran. Doch die Friesen-Jungs stemmten sich mit voller Leidenschaft dagegen, fighteten um jeden Ball – und setzten die entscheidenden Treffer, um den Heimsieg über die Zeit zu bringen.
Endstand: 29:27 – die Friesen bleiben zuhause ungeschlagen.
H2: Arbeitssieg in Altwarmbüchen
Das Auswärtsspiel der Friesen-Reserve stand zunächst unter keinem guten Stern. Neben der unchristlichen Anwurfzeit um 19 Uhr am Sonntagabend, stellte sich auch die Personalsituation äußerst spannend dar. Nach Langzeit-Verletzungen und akuten Krankheitsausfällen machten sich 13 verbliebende Friesen auf den Weg zum wichtigen Regionsoberliga-Duell gegen Altwarmbüchen II.
Die zahlenmäßige Unterlegenheit ließen sich die Mannen des TSV jedoch nicht anmerken. Von Beginn an einigten sich beide Teams auf ein hohes Spieltempo und eine harte Defensive. Nach den ersten zehn Minuten erarbeiteten sich die Friesen ihre erste Führung. Diese auszubauen, gestaltete sich jedoch angesichts eines hartnäckigen Gastgebers schwierig. Mit einer knappen Führung von 14:16 ging es in die Kabine.
In der Pause hieß es nun erstmal “Durchatmen”. Mit drei Rückraumspielern auf dem Zettel war allen klar, dass es im zweiten Durchgang nun so richtig an die Substanz gehen würde. Nur mit Willen und Teamgeist könne man sich nach der vollen Spielzeit mit zwei wichtigen Punkten belohnen.
Trotz der Verschnaufpause ging es aber auch nach dem Seitenwechsel auf Augenhöhe weiter. Während sich die Friesen situativ durch die Defensive kämpften, glichen die Altwarmbüchener immer wieder mit starken Rückraumwürfen aus. Nach gut 50 Spielminuten drohte die Partie so zugunsten der Gastgeber zu kippen. Beim Rückstand von 26:24 machte sich in den Hänigser Köpfen ein Gedanke breit: “War all die Arbeit umsonst ?” Genau in diesem Moment fiel jedoch die Timeout-Karte. Im gemeinsamen Kreis pushten sich die Friesenherren noch einmal, um wirklich alle Reserven für die letzten Spielminuten zu aktivieren – und das mit Erfolg.
Mit purem Siegeswillen und harter Abwehrarbeit kämpften sich die Hänigser zurück und belohnten sich mit einem Endergebnis von 28:30.
Diese wichtigen zwei Auswärtsspunkte sichern die Position im Tabellenmittelfeld der Regionsoberliga. Viel entscheidender ist jedoch die Erkenntnis, dass man mit dieser Einstellung und Zusammenhalt im Team für viele kommende Gegner zum Problem werden kann.
Daher gilt es nun am kommenden Samstag an diese Leistung anzuknüpfen. Am 15.11. wartet eine schwierige Partie gegen die SG Börde Handball III in heimischer Halle.
H1: Heimsieg gegen Schaumburg
Aus 9 mach 3 – TSV Friesen Hänigsen siegt 26:23 nach starker erster Halbzeit gegen Schaumburg
Der TSV Friesen Hänigsen bleibt Zuhause in der Erfolgsspur – auch wenn die zweite Halbzeit eher nach Verwaltungsakt als nach Handball-Feinkost aussah. Nach einer bärenstarken ersten Hälfte, in der man die Gäste förmlich überrannte, reichte am Ende ein 26:23 (18:9)-Sieg, um die nächsten Punkte einzufahren.
Von Beginn an war klar: Die Friesener wollten keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen lassen. Nach einem konzentrierten Start stand es schnell 2:0, die Gäste kamen kurzzeitig auf 3:3 heran, doch dann übernahm der TSV wieder das Kommando. Wendland-Nahtz verwandelte sicher vom Punkt zum 4:3, und über 6:4, 10:6 und 12:6 setzte sich Hänigsen Stück für Stück ab. Eine stabile Abwehr, ein aufmerksamer Keeper und vorne eine eiskalte Chancenverwertung – das Resultat: 18:9 zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel dann ein anderes Bild: Der TSV schaltete ein bis zwei Gänge zurück, der Spielfluss kam ins Stocken, und die Gäste nutzten das, um wieder ins Spiel zu finden. Aus neun Toren Vorsprung wurden am Ende nur noch drei – sinnbildlich für einen zweiten Durchgang, in dem „das Nötigste“ reichen musste.
Doch unterm Strich zählen die Fakten: Zwei Punkte, Heimsieg, Tabellenkonto gefüllt. Tore von Müller,Fricke und Wendland-Nahtz hielten den Vorsprung in der Schlussphase stabil. Es war kein Handball-Leckerbissen, aber ein Arbeitssieg mit klarer Botschaft: Wer in Hänigsen etwas holen will, muss schon 60 Minuten Vollgas geben.
Fazit:
Ein dominanter erster Durchgang, ein durchwachsener zweiter – aber am Ende steht ein verdienter 26:23-Heimerfolg. Der TSV Friesen Hänigsen zeigte, dass er auch mit halber Kraft gefährlich bleibt. Für die kommenden Spiele gilt: Fokus über die volle Distanz, dann werden aus drei Toren Vorsprung auch mal wieder neun.
H3: Auswärtsspiel beim RSV Seelze 3
Nach der Niederlage im ersten Heimspiel gegen den TuS Bothfeld 3 (24:33) stand für unsere 3. Herren am Sonntag, 28.09.2025 das Auswärtsspiel beim RSV Seelze 3 auf dem Spielplan.
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, sodass es nach 24 Minuten 10:10 stand. Kurz vor der Pause lies die Konzentration leider etwas nach und Seelze konnte sich das zu nutzen machen. So ging es mit einem 14:10 in die Kabine.
Direkt nach dem Seitenwechsel erwischte uns der Gastgeber kalt und baute die Führung weiter auf 16:10 aus. Doch unsere Mannschaft zeigte Moral und kämpfte eisern weiter.
Trotz einer 25:18 Führung in der 51. Minute für Seelze, ließen wir uns nicht unterkriegen. Angetrieben von einer starken Schlussphase starteten wir eine sehenswerte Aufholjagd. In den letzten Minuten gelang es uns, die Gastgeber unter Druck zu setzen und so stand am Ende der Partie ein 28:27 auf der Anzeigentafel.
Trotz der Niederlage lässt sich auf der kämpferischen Leistung und dem starken Finish aufbauen. Mit mehr Konstanz über die gesamte Spielzeit wollen wir uns im nächsten Spiel endlich die ersten Punkte sichern.
Am 08.11.2025 um 18 Uhr geht es im Heimspiel gegen Anderten 5 weiter.
Es spielten: Oliver Kubertin und Nils Müller (beide im Tor), Ulf Dippel (3), Sebastian Weidling (4), Tjark Leider, Jan Ole Mundt (2), Alexander Bauer (2), Eric Marquardt (3), Finn Ole Janßen (7), Tim Noske, Bela Degotschin (2) und Jan Thore Wendt (4)
H1: Verdiente Niederlage für die Friesen gegen Großenheidorn
Am Sonntagabend, zu einer ungewohnten Anwurfzeit, fanden die Friesen nie den richtigen Zugriff ins Spiel. Zwar konnten die Friesen die ersten Akzente setzen, doch die Abwehr bekam die dynamischen Aktionen von Cohrs, Bührhe oder Schleiermacher nicht in den Griff. So lag man bereits zur Pause deutlich im Hintertreffen.
Nach dem Wiederanpfiff blitzte noch einmal Hoffnung auf: Durch Tore von Wendland-Nahtz und Jäger schrumpfte der Rückstand zeitweise auf nur drei Treffer. In dieser Phase wirkte es kurz, als könnte das Momentum kippen. Doch anstatt Ruhe zu bewahren, verfielen die Friesen in Hektik und Einzelaktionen. Der Spielfluss brach ab, klare Chancen wurden vergeben und in der Abwehr öffneten sich Lücken.
Der Gastgeber blieb dagegen abgeklärt: Thorben Bührhe traf in Serie, Cohrs und Orths erhöhten sicher – und spätestens mit dem 27:19 war die Partie entschieden. Auch ein starker Schlussspurt von Fricke und Wendland-Nahtz, die jeweils fünf Treffer erzielten, änderte nichts mehr am Ergebnis.
Am Ende stand ein 29:22 auf der Anzeigetafel – eine verdiente Niederlage für die Friesen, die in dieser Partie nie zur gewohnten Geschlossenheit fanden. Die Lehre aus diesem Abend ist klar: Nur mit mehr Ruhe im Angriff, engerer Abstimmung in der Defensive und Teamplay statt Einzelaktionen können die kommenden Aufgaben erfolgreich gemeistert werden.
Am 04.10. kommt es zum Verfolgerduell gegen die HSG Schaumburg, welche mit viel Selbstvertrauen und einem 34:16 gegen Sehnde im Gepäck anreist.
Wir freuen uns auf die gewohnt überragende Unterstützung am 04.10. um 20.00 Uhr in Hänigsen um mit einem Erfolg in die Herbstpause zu gehen.
H2: Wichtiger aber teuer erkaufter Sieg
Die zweite Herrenmannschaft der Friesen Hänigsen hat in der Regionsoberliga einen wichtigen, wenn auch teuer erkauften, Sieg eingefahren. Gegen den ambitionierten Aufsteiger Herrenhausen/Stöcken II setzte sich das Team dank einer überragenden Abwehrleistung, großer konditioneller Stärke und geschlossener Mannschaftsleistung mit 24:21 durch.
Von Beginn an präsentierten sich die Friesen in hervorragender körperlicher Verfassung. Mit kompromissloser Deckung und hohem Einsatzwillen wurde dem Gegner frühzeitig der Zahn gezogen. Gerade im gebundenen Spiel fand Herrenhausen/Stöcken kaum Mittel, sodass in den ersten 30 Minuten nur neun Gegentreffer zugelassen wurden – davon allein fünf per Siebenmeter.
Trotz dieser dominanten Abwehrleistung verpassten es die Gastgeber, sich im Angriff klarer abzusetzen. Überhastete Würfe und ungenaue Abschlüsse verhinderten eine höhere Pausenführung, sodass beim 13:9 zur Halbzeit noch alles offen war.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild: Verletzungsbedingte Ausfälle zwangen das Trainerteam zu ungewohnten Formationen, was zeitweise zu Abstimmungsproblemen führte. Die Gäste nutzten diese Phase konsequent, um den Rückstand zu verkürzen.
Besonders der starke Außenspieler Willeke war nicht zu bremsen und drückte mit 12 Treffern der Partie seinen Stempel auf. Dank seiner Treffsicherheit blieb Herrenhausen/Stöcken bis in die Schlussphase hinein gefährlich.
Doch die Friesen hielten dagegen und brachten, getragen von ihrer guten konditionellen Verfassung, den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit. Mit einer geschlossenen Abwehrarbeit, cleverem Zeitmanagement und der lautstarken Unterstützung von den Rängen wurde am Ende ein verdienter 24:21-Erfolg eingefahren.
Die Begegnung war von einer guten und grundsätzlich fairen Atmosphäre geprägt. Die Zuschauer sorgten für Stimmung und machten die Partie zu einem echten Heimspiel.
Ausblick
Bereits am kommenden Samstag um 20:00 Uhr steht in Hänigsen die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Mit DJK BW Hildesheim reist ein Landesliga-Absteiger an, der über reichlich Erfahrung und einen brandgefährlichen Rückraumspieler auf der halblinken Position verfügt. Dieser hatte bereits im Spiel gegen Bothfeld entscheidenden Einfluss genommen und wird auch gegen die Friesen besondere Aufmerksamkeit der Abwehr fordern.
Für die Hänigser wird es entscheidend sein, die personellen Ausfälle zu kompensieren, in der Defensive ähnlich geschlossen zu agieren und im Angriff mehr Sicherheit im Abschluss zu zeigen. Nur dann ist auch gegen die Hildesheimer ein Erfolg möglich. Unverzichtbar wird dabei erneut die lautstarke Unterstützung der treuen Fans sein.
H1: Sieg mit Herz, Wille und Rückhalt
Mit einem mitreißenden 27:23 (14:10) Erfolg hat der TSV Friesen Hänigsen am Samstagabend seine Heimstärke gegen TuS GW Himmelsthür II unter Beweis gestellt. Was die Zuschauer in der Halle sahen, war kein gewöhnliches Handballspiel – es war eine Demonstration von Leidenschaft, Zusammenhalt und Nervenstärke.
Schon die Anfangsphase gehörte dem TSV: Alexander Wendland-Nahtz eröffnete die Partie mit einem wahren Feuerwerk, traf mehrfach sicher vom Punkt und setzte wichtige Impulse aus dem Rückraum. Auch Hannes Puchta zeigte einmal mehr, wie wertvoll er als Motor und Taktgeber ist, während Theo Dörr seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bewies und vier Treffer beisteuerte.
Doch der eigentliche Matchwinner stand zwischen den Pfosten: Dominic Olms. Seine Paraden waren nicht nur spektakulär, sondern auch spielentscheidend. Immer wieder vereitelte er beste Chancen der Gäste und brachte die gegnerischen Schützen schier zur Verzweiflung. Jeder gehaltene Ball war ein Funke, der das Team und die Fans gleichermaßen entflammte.
Als die Gäste in der zweiten Halbzeit noch einmal gefährlich nah herankamen, begann die entscheidende Phase. Hier trat ein weiterer Held in Erscheinung: Niels Fricke. In den letzten zehn Minuten vernagelte er das Tor, hielt den Vorsprung fest und machte jede aufkommende Hoffnung des Gegners zunichte. Mit Ruhe, Reflexen und absolutem Siegeswillen krönte er den starken Auftritt des Torhütergespanns.
Auch die Aushilfen aus der 2. Herrenmannschaft verdienen ein Sonderlob: Mit unbändigem Einsatz und voller Leidenschaft brachten sie wichtige Impulse ins Spiel. Ihre Leistung unterstrich, dass dieser Sieg nicht nur auf individueller Klasse, sondern vor allem auf echtem Teamgeist basierte.
Am Ende stand ein verdienter 27:23-Erfolg, der von den Fans gefeiert wurde wie ein kleines Finale.
Fazit:
Der TSV Friesen Hänigsen hat eindrucksvoll bewiesen, dass man mit Herz, mannschaftlicher Geschlossenheit und zwei überragenden Torhütern Großes erreichen kann. Olms legte das Fundament – Fricke zementierte den Sieg.