H1: Friesen feiern klaren Heimsieg zum Saisonabschluss
Volle Halle, beste Stimmung und ein Spiel, das von Anfang an in die richtige Richtung lief: Die Männer des TSV Friesen Hänigsen gewinnen ihr letztes Heimspiel der Saison deutlich mit 37:29 gegen den TV Hannover-Badenstedt. Ein souveräner Auftritt, bei dem der Sieg zu keiner Zeit wirklich in Gefahr geriet.
Die Gäste hielten zu Beginn noch ordentlich dagegen, kämpften um jeden Ball und suchten immer wieder den schnellen Abschluss. Doch Hänigsen fand schnell seinen Rhythmus. Vor allem im Angriff lief der Ball flüssig, die Chancen wurden konsequent genutzt. Bis zur Pause setzten sich die Friesen bereits klar auf 19:12 ab.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Hänigsen blieb spielbestimmend, zog das Tempo immer wieder an und ließ Badenstedt nie wirklich herankommen. Zwar kämpften die Gäste weiter tapfer, doch der Rückstand pendelte konstant im komfortablen Bereich.
Im Angriff ragten vor allem Wendland-Nahtz und Fricke heraus. Fricke zeigte sich treffsicher aus dem Feld und war immer wieder zur Stelle, wenn es schnell gehen musste. Wiedenroth übernahm Verantwortung im Kasten für die Siebenmeter und parierte mehrfach sicher.
Ein besonderer Moment gehörte Dominic Olms: Als er ins Tor kam, brandete Applaus auf. Das Publikum feierte ihn lautstark – auch wenn er an diesem Abend keine Parade mehr zeigen konnte, war sein Einsatz das emotionale Highlight eines ohnehin gelungenen Abends.
Am Ende stand ein verdienter 37:29-Erfolg – ein gelungener Abschluss vor heimischer Kulisse, getragen von einer starken Mannschaftsleistung und einer tollen Atmosphäre auf den Rängen.
H1: Revanche geglückt: Friesen jubeln in Lehrte
Was für eine Antwort! Nach der bitteren und knappen Niederlage im Hinspiel hat der TSV Friesen Hänigsen eindrucksvoll zurückgeschlagen und sich in Lehrte mit einem 29:24-Auswärtssieg belohnt.
Von Beginn an war Tempo in der Partie, die Friesen erspielten sich sofort gute Chancen – auch wenn zunächst nicht alles den Weg ins Tor fand. Lehrte blieb dadurch dran, doch die Friesen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit viel Spielfreude, Einsatz und der richtigen Einstellung blieb das Team auf Kurs.
Im weiteren Spielverlauf platzte dann immer mehr der Knoten. Die Angriffe wurden konsequenter abgeschlossen, das Zusammenspiel funktionierte immer besser – und ein echtes Highlight: Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Breiter und mannschaftlicher geht es kaum.
Als Lehrte in der zweiten Hälfte noch einmal herankam und kurzzeitig Hoffnung schöpfte, zeigten die Friesen genau die richtige Reaktion. Kein hektisches Spiel, sondern kühler Kopf, klare Aktionen und eine Abwehr, die jetzt richtig zupackte. Ballgewinne, starke Zweikämpfe und ein wachsender Teamspirit sorgten dafür, dass die Partie wieder in die richtige Richtung kippte.
In den Schlussminuten ließ die Mannschaft dann nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg – und vor allem ein Spiel, das Lust auf mehr macht.
Weibliche A-Jugend – SG Misburg: Revanche? Fast!
Nach der deutlichen 15:35-Klatsche im Hinspiel bei der SG Misburg zeigte der TSV Friesen Hänigsen diesmal ein ganz anderes Gesicht – und wie! Am Ende stand ein hart erkämpftes 20:20 auf der Anzeigetafel, das sich für die Gastgeberinnen wie ein Sieg anfühlte!
Der Start? Nun ja… sagen wir: ausbaufähig. Schnell lag man 0:3 hinten und zur Pause auch deutlich mit 6:12. Aber dann kam die zweite Hälfte – und die hatte es in sich! Angeführt von einer treffsicheren Caris Glaser und einer kaum zu stoppenden Joleen Wörner kämpften sich die Hänigserinnen Tor um Tor zurück.
Diese Aufholjagd wurde jedoch von einem Schreckmoment unterbrochen: Nach einem Zusammenstoß musste Lucy Warmbold mit starkem Nasenbluten behandelt werden, sogar der Krankenwagen war im Einsatz. Von dieser Stelle aus gute und schnelle Genesung, Lucy!Danach ging’s aber wieder mit voller Energie weiter – spätestens beim 17:17 war klar: Hier geht noch was – auch für Lucy!
Und während vorne fleißig eingenetzt wurde, stand hinten eine starke Helena Rode zwischen den Pfosten, die mit wichtigen Paraden und zwei gehaltenen 7 m dafür sorgte, dass das Spiel nicht vorzeitig entschieden war. In der Schlussphase warf treffsicher Magdalena Mayer sogar die Führung zum 20:17 – die Halle stand Kopf! Auch wenn Misburg am Ende noch ausgleichen konnte: Moral, Kampfgeist und Teamleistung stimmten absolut.
Kurz gesagt: Deutliche Steigerung zum Hinspiel, starke zweite Halbzeit und ein Punkt, der sich richtig gut anfühlt!
Es spielten:
Helena Rode (Tor), Leonie Reich, Jonna Peters (1), Darleen Bergmann, Lucy Warmbold, Joleen Wörner (6), Lina Hagemann, Mailin Mikolaiczak, Caris Glaser (9), Lilly Woelky, Magdalena Mayer (4), Anna-Charlotte Nachtwey, Emily Hilz
Auf der Bank: Laura Tiranesc und Jens Glaser
H1: Was für ein Auftakt. Was für ein Statement. Was für ein Handballabend.
In der gut gefüllten Halle in Hänigsen entwickelte sich von der ersten Sekunde an ein Spiel, das alles hatte, was das Handballherz begehrt: Tempo, Härte, Emotion – und zwei Torhüter, die den Unterschied machten. Am Ende stand ein deutlicher 36:22-Erfolg, der sich wie ein echtes Ausrufezeichen liest.
Erste Halbzeit: Tempo, Tiefe, Torgefahr
Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Aus einer aggressiven, kompakt verschiebenden 6:0-Abwehr heraus wurde immer wieder der Ballgewinn erzwungen – und dann ging die Post ab. Erste und zweite Welle liefen sauber, das Umschaltspiel war messerscharf.
Im Positionsangriff überzeugte die Mannschaft mit klaren Spielkonzepten: Kreuzungen, Sperre-Absetzen vom Kreis und gut getimte Parallelstöße sorgten für Lücken in der gegnerischen Defensive. Immer wieder wurde der Ball geduldig durch die Reihen gespielt, bis sich die klare Wurfchance ergab.
Und wenn doch einmal etwas durchkam? Dann war da Fricke. Mit starken Paraden aus dem Rückraum, schnellen Reaktionen im Eins-gegen-Eins und gutem Stellungsspiel avancierte er schon früh zum emotionalen Rückhalt seiner Mannschaft.
Halbzeitfazit: Stark. Dominant. Und noch lange nicht satt.
Mit einer komfortablen Führung ging es in die Kabine – und die Halle ahnte bereits: Da geht noch mehr.
Zweite Halbzeit: Eskalation auf höchstem Niveau
Was dann folgte, war Handball auf einem Level, das man so deutlich selten sieht. Die Abwehr stand noch stabiler, noch kompakter, noch galliger. Jeder Zweikampf wurde angenommen, jeder Passweg attackiert.
Und vorne? Spielfreude pur.
Die Rückraumachse variierte clever zwischen Druck auf die Tiefe und Spielverlagerung auf die Außen. Der Kreis arbeitete unermüdlich, setzte Sperren, schuf Räume – und wurde immer wieder mustergültig bedient.
Besonders beeindruckend: die Paraden vom Siebenmeterstrich. Hier übernahm Wiedenroth Verantwortung – und lieferte eiskalt ab. Nerven wie Drahtseile, keine Zweifel. Jeder Strafwurf ein Statement.
Während Fricke aus dem Spiel heraus eine Wand war, zeigte Wiedenroth vom Punkt seine Klasse. Dieses Torhüter-Duo gab der Mannschaft genau die Sicherheit, die es braucht, um vorne mutig und kreativ zu agieren.
Mit jeder Parade, jedem Ballgewinn und jedem Treffer wuchs die Energie auf den Rängen. Die Halle tobte, pushte, trug die Mannschaft förmlich durch die Partie. Spätestens in der Schlussphase wurde klar: Hier geht heute nichts mehr schief.
Einstand nach Maß
Es war das erste Spiel, in dem Trainer Schütte allein die Verantwortung auf der Bank trug – und seine Mannschaft lieferte ab. Klare Struktur, mutige Entscheidungen und ein Team, das den Plan zu 100 % umgesetzt hat.
Fazit:
Ein Auftritt mit Ansage.
Starke Abwehr. Kreative Offensive. Zwei überragende Torhüter.
Erste Halbzeit stark – zweite noch stärker.
Oder, um es auf den Punkt zu bringen:
Ein Mega-Sieg. Und hoffentlich nicht der letzte dieser Art.
D1: Auswärtsspiel in Elze
Wir sind sprachlos. 😶
In unserem Auswärtsspiel gegen den MTV Elze so gar nichts zusammen.
Wir starteten, wie leider mittlerweile gewohnt, schlecht ins Spiel. Unser Angriff war geprägt von technischen Fehlern und auch die Abwehr war viel zu lückenhaft, somit ließen wir unseren Gastgeber bestmöglich ins Spiel starten. Wir gerieten schnell in einen Rückstand, den wir *spoiler, nicht mehr schafften aufzuholen.
Wir gingen mit einem 5 Tore Rückstand in die Pause.
Nach einer ordentlichen Ansage kamen wir gestärkt zurück und wir verkürzten wieder auf zwei Tore. Man hätte denken können, jetzt haben wir es. Doch dann scheiterten wir wieder an uns selbst, denn unsere Chancenverwerung war unterirdisch. Wir zogen uns selbst den Zahn, indem wir nicht konsequent genug spielten.
Bis zum Schluss flackerte immer wieder der Kampfgeist auf und wir gaben nicht auf. Aber irgendwie sollte es einfach nicht sein.
Mit 18 geworfenen Toren gewinnt man einfach kein Spiel. Punkt.
Wir gehen jetzt in eine 5-Wöchige Pause, die uns vermutlich sehr gelegen kommt, denn unsere Münder sind vom ständigen abwischen langsam wund.
Wir müssen die Zeit nutzen, um wieder zueinander zu finden und vorallem an unserem Selbstbewusstsein muss gefeilt werden.
Wir haben dann noch drei Spiele, welche alles andere als leicht für uns werden. Aber wir werden weiterhin alles geben, denn die Tabellensituation ist denkbar knapp.
#friesenfight
Neuer Look für die 1. Herren – Dank an unseren Sponsor!
Die 1. Herren der TSV Friesen Hänigsen präsentiert sich ab sofort im neuen, einheitlichen Outfit: Dank der großzügigen Unterstützung unseres neuen Sponsors Volker Lüders Tief-, Kabel-, Leitungsbau GmbH wurden alle Spieler mit hochwertigen Polo-Shirts ausgestattet.
Mit diesem Upgrade stärken wir nicht nur unsere Außenwirkung, sondern setzen auch ein klares Zeichen für Teamgeist und Zusammenhalt. Ob bei Mannschaftsabenden, Auswärtsspielen oder offiziellen Auftritten – die 1. Herren tritt nun geschlossen und professionell auf.
Ein einheitlicher Look ist mehr als nur Kleidung: Er schafft Identifikation, stärkt das Wir-Gefühl und unterstreicht unsere Ambitionen – auf und neben dem Platz.
Ein herzliches Dankeschön an Volker Lüders und sein Team für das Vertrauen und die Unterstützung unseres Vereins. Partnerschaften wie diese sind ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung unseres Sports.
Gemeinsam stark – auf und neben dem Platz!
D1: Punkteteilung im Derby!
Am Samstag ging es in unser vorletztes Heimspiel der Saison, zu Gast war der TSV Burgdorf II, ein Gegner gegen den es in der Vergangenheit schon immer heiss und knapp einher ging, denn es ist natürlich auch ein Derby. Für uns war klar, wir wollen unbedingt Punkten!
Leider starteten wir überhaupt nicht so in die Partie. Die ersten Minuten waren geprägt von technischen Fehlern und wir wurden überrannt. Das war definitiv ein Fehlstart und wir liefen schnell einem Rückstand hinterher. Zeitweise konnten wir uns wieder fangen, nach 17 gespielten Minuten stand es wieder unentschieden. Dann schlichen sich aber wieder einige Tüchtigkeitsfehler ein und uns fehlte an manchen Stellen die nötige Konsequenz. Burgdorf zog zur Halbzeit wieder mit 4 Toren davon.
Bis hier hin war unsere Leistung viel zu durchwachsen, so gewinnt man kein Spiel.
Die Ansage war klar, wir brauchen die Punkte vorallem für unsere Mentalität, aber auch die Tabellensituation gestaltet sich immer knapper, jetzt heißt es alles oder nichts.
Wir wollen uns endlich wieder belohnen.
In der zweiten Halbzeit konnten wir beinahe alles umkrempeln und endlich war er da, der Kampfgeist. Wir pushten uns und erkämpften uns zur 45. Spielminute endlich wieder den Ausgleich.
Zur besagten Crunchtime konnten wir sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Die Stimmung war oben und die volle Halle bebte und der Derbycharakter kam hervor. Es ging in einem heftigen Schlagabtausch hin und her, beide Teams wollten unbedingt Punkten.
In der 59. Spielminute führen wir mit einem Tor und sind im Ballbesitz. Jetzt ging es um ein oder zwei Punkte. Nach dem Timeout spielten wir wie geplant, brachten den Ball auch im Tor unter, der Treffer zählte jedoch nicht, da unglücklicherweise Kreis abgepfiffen wurde.
Jetzt blieben Burgdorf ein paar Sekunden, um nochmal auszugleichen und das taten sie auch, indem sie sich einen für uns fatalen 7Meter erkämpften und diesen auch unterbringen konnten.
Die Zeit war abgelaufen und am Ende steht da ein 30:30 auf der Anzeigetafel, eine vermutlich faire Punkteteilung, beide Teams kämpften unerbittlich und wenn man an unsere erste Halbzeit denkt, muss man froh über einen Punkt sein. Wenn man jedoch die zweite Halbzeit und gerade die letzten Minuten betrachtet, tut es aber eben genauso weh.
Aber, wir sichern uns immerhin einen wichtigen Punkt.
Nächste Woche geht es weiter. Wir wollen vorallem an die zweite Halbzeit anknüpfen, damit wir uns endlich Mal wieder einen Sieg kochen können, denn langsam sind wir hungrig.
D2: Bothi in Bestform – vor großer Kulisse
Vor geschätzt 80 Zuschauern, die am Sonntag für die 2. Damen den Weg in die Halle gefunden hatten, lieferten sich die Gastgeberinnen vom TSV Friesen Hänigsen ein hart umkämpftes Duell mit der HSG Langenhagen II – mit dem besseren Ende für die Friesen: 22:19 (10:9).
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der klar wurde: Geschenkt wird hier nichts. Die Gäste blieben hartnäckig dran, doch Hänigsen hatte eine Spielerin, die offenbar beschlossen hatte, heute besonders häufig zu jubeln: Annika Bothe. Mit beeindruckenden 10 Treffern – darunter vier sicher verwandelte Siebenmeter – entwickelte sie sich zur zuverlässigsten Adresse im Angriff und ließ das Tornetz regelmäßig wackeln.
Als es Mitte der zweiten Halbzeit kurzzeitig spannend wurde und Langenhagen den Ausgleich schaffte, rüttelte das Trainerteam die Mannschaft im Time-Out noch mal wach. Danach kam das, was Trainer lieben und Gegner fürchten: Kampfgeist ohne Ablaufdatum. Statt nervös zu werden, wurde weiter gerackert, gekämpft und vorne mutig abgeschlossen.
Einen entscheidenden Anteil am Heimsieg hatte außerdem die Torfrau Tina. Besonders bei Würfen von außen zeigte sie eine beeindruckende Ruhe – was aus Gästesicht vermutlich eher frustrierend wirkte.
In der Schlussphase machte Hänigsen schließlich den Deckel drauf: Wiederholt traf Bothi, ehe Janine mit dem letzten Treffer der Partie den 22:19-Heimsieg perfekt machte. Fazit: viel Einsatz, eine Torjägerin in Bestform und eine Torhüterin mit sicheren Händen – so darf ein Handballabend in Hänigsen gerne öfter enden.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Fans, die uns so zahlreich unterstützt haben, Ihr ward unglaublich!!!
Es spielten: Tina Glaser (Tor), Marie Gerlach, Hanna Mundt (1), Wiebke Hoffmeister (1), Janine Lodwick (2), Jacky Fischer, Frauke Hamacher (3/1), Marie Lützner (1), Annika Bothe (10/4), Johanna Fricke, Mary Bothe, Jenny Werner, Karen Jäger (3), Anke Böhme (1), Mirja Müller (Tor), Mia Düsterhöft
Auf der Bank: Laura Tiranesc, Petra Rosenbrock, Jill Schroeder, Lena Michels
H3: Spielt denselben Song nochmal: 1. Halbzeit flop, 2. Halbzeit top
Nach dem harzigen Spiel letzte Woche in Anderten, wo wir wie immer in der ersten Halbzeit katastrophal und in der zweiten deutlich besser gespielt haben, wollten wir lieber an den letzten Heimerfolg gegen Seelze anknüpfen. Da Neustadt mit nur 7 Spielern, also ohne Reserve antrat, war die Ansage klar: Wir rennen sie mit unseren 16 Spielern tot.
Für die ersten 10 Minuten klappte das auch sehr gut, auch wenn wir diverse freie Torchancen unnötig verworfen haben. Dann aber ließen wir nach und fielen nach einer zwischenzeitlichen 5:2 Führung nach rund 19 min auf 9:10 zurück. Dann brachen wir vollständig zusammen und lagen auf einmal 11:15 hinten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Dank einiger guten Steals konnten wir uns aber zur Halbzeit noch auf ein 17:18 ran kämpfen.
In der Pause haben wir untereinander die Probleme besprochen, Lösungen überlegt und uns gegenseitig motiviert. Coach Basti brauchte nur wenig sagen, da wir das selber unter uns geregelt haben: Sichere Abschlüsse, mehr Druck in die Lücken, mehr reden und zupacken in der Abwehr und das Wichtigste: Mehr Tempo!
Wir haben direkt nach der Halbzeit auf eine offensivere 5-1 Abwehr umgestellt und das hat gezündet. Egal welcher Hänigser Handballzwerg da stand, ob Flo Böhme, Tim Noske oder Finn Janßen, es wirkte, als ständen Riesen da. Ein Tempogegenstoß, dank abgefangener Bälle folgte dem Nächsten, die Abwehr stand und die Keeper hielten was das Zeug hält, sodass wir nach 1,5 min bereits ausglichen und kurz darauf in Führung gehen konnten. Nach 40 min führten wir so auf einmal 29:22, da einfach alles klappte. Danach hat sich Neustadt leider gefangen und das Spiel ging ausgeglichen weiter. Aber auch trotz einer zwischenzeitlichen 3-fachen Unterzahl, hielten wir die Führung eisern fest. Nach 57 min klatschte Aushilfe Eric Marquardt das 40. Ding ins Netz, was das Ende dieses Torfestes signalisierte. Am Ende stand ein verdienten 41:33 auf der Anzeige.
Auch wenn wir zwischenzeitlich groben Unfug gespielt haben, haben wir doch gezeigt, was in uns steckt. Oder um Flo zu zitieren: „Jungs, es war heute ein mega schönes Mannschaftsspiel! Wir haben heute als Mannschaft geackert und gekämpft und verdient gewonnen!“
Auch unser Coach war zufrieden mit unserer Leistung. Nach unserem nächsten Spiel am Samstag gegen den HSC haben wir erstmal Zeit, an unseren Schwächen zu arbeiten, um die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.
Es spielten: Ulf Dippel (3), Lukas Weiss (4), Sebastian Weidling (7), Tjark Leider (4/1), Fynn Richter (1), Jan Ole Mundt (1), Alexander Bauer (1), Marcel Thomas (3), Nils Müller (Tor), Finn Ole Janßen (4), Tim Noske (2), Marvin Zentile, Oliver Kubertin (Tor), Bela Degotschin (2), Florian Böhme (8), Eric Marquardt (1)
Coach: Sebastian Weidling (als Spielertrainer)
Damen II zeigt endlich, wie Vollgas geht
Am 08. März war die Damenreserve des TSV Friesen Hänigsen zu Gast beim Tabellenführer SG Misburg III. Mit der unglücklichen Heimniederlage im Gepäck wollten die Friesen hier gerne punkten, doch erwartet hatten wir das nicht unbedingt.
Die Hänigser legten los wie die Feuerwehr und ließen die Misburgerinnen vor heimischem Publikum wahrlich schlecht aussehen: 7 Minuten gespielt, Hänigsen führt 0:5!
Der Misburger Trainer war gezwungen, bereits in der 10 Spielminute sein Time-Out zu nehmen. Danach wurde das Spiel ausgeglichener, vor allem der Misburger Rückraum konnnte immer wieder durchbrechen und auf 5:7 verkürzen. Ein Kopftreffer gegen Keeperin Tina brachte dann etwas Unruhe ins Spiel: Der Ball fand noch den Weg ins Tor, die Schiedsrichter entschieden tatsächlich auf Tor und sprachen auch keine 2-Minuten-Strafe aus. Zum Glück war Mirja Müllen (A-Jugend) mit an Bord und konnte übernehmen. Und da Mirja ihre Sache wirklich gut machte, blieb sie auch bis zur 50. Minute im Tor.
Mit einem zarten 9:11-Vorsprung begaben sich die Hänigser zum Pausentee. Zeit für die Trainerinnen Rosi und Laura, noch mal alle neu zu justieren: Abwehr zu offen, im Angriff zu ungenau. Das brachte es auf den Punkt, die Abwehr stand in der zweiten Halbzeit wieder stabiler, doch die Ungenauigkeiten im Angriff (Lob für die Misburger Torfrau, sie hat wirklich einen tollen Job gemacht) blieben erhalten. Daher konnten die Friesen zwar den Abstand von 2 Toren halten, aber leider nicht ausbauen.
Die Härte im Spiel bekam, neben diversen anderen Fouls, vor allem Wiebke zu spüren, die mit einem beherzten Griff in den Wurfarm abrupt gestoppt wurde. Dies quittierte das Schiedrichter-Dou mit einer direkten, roten Karte gegen die Misburgerin.
In der 52. Minuten gelang es dem Gastgeber dann doch: Ausgleich zum 18:18.
Doch eine bärenstarke Annika “Bothi” Bothe netzte gleich zweimal hintereinander ein und konnte den Abstand schnell wieder herstellen.
In der Schlußphase öffnete Misburg die Abwehr und spielte “wilde Sau” in der Hoffnung auf einen schnellen Ballgewinn. Doch auch wir spielen regelmäßig 10-er-Ball zum Aufwärmen und konnten dies für uns nutzen, um weitere Treffer zu erzielen.
Auch der 7m der Gastgeber, der 10 Sekunden vor Spielende noch verwandelt wurde, konnte an dem Sieg der Hänigser gegen den Tabellenführer nichts mehr ändern:
Der 20:23-Erfolg für spielstarke Friesen wurde lautstark bejubelt, auf dem Feld, wie auch auf der Tribüne – vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung unserer mitgereisten Fans!
Es spielten: Tina Glaser (Tor), Mirja Müller (Tor), Marie Gerlach, Hanna Mundt (1), Wiebke Hoffmeister, Janine Lodwick (1), Jacky Fischer (1), Frauke Hamacher, (4), Marie Lützner, Annika Bothe (8/3), Johanna Fricke, Finnja Frewer (3), Jenny Werner, Karen Jäger (5), Anke Böhme, Laura Tiranesc (Trainerin) und Petra Rosenbrock (Trainerin)