D1: Saisonabschluss in Lehrte
Das war’s mit der Saison 25/26.
Unser letztes Auswärtsspiel bestritten wir gegen den Tabellenersten, niemand geringeres als die @lsv_dieerstedamen.
Spoiler: es gab nichts zu holen, somit bleibt die Weste unserer Gastgeber weiß. Wir gratulieren also zur perfekten Meisterschaft!
Das Spiel startete ausgeglichen und es ging direkt in eine kämpferische Partie über.
Nach einigen Spielminuten jedoch, taten wir uns etwas zu schwer. Vorallem gegen die Abwehr sahen wir zeitweise wenig Sonne, wir kamen nur erschwert durch.
Jeder Fehler wurde sofort bestraft und in ein schnelles Gegentor umgewandelt.
Bis zur Halbzeit lagen wir bereits mit 21:10 zurück. Das mussten wir erstmal verdauen, denn das war nicht das was wir uns vorgenommen haben.
Nach der Halbzeit kamen wir gestärkt zurück, wir wollten nochmal aufdrehen und zeigen was in uns steckt, denn wir hatten nichts mehr zu verlieren. Wir gaben dann also nochmal alles, um noch etwas Gegenwehr auf’s Parkett zu bringen. Dies gelang uns dann auch ziemlich gut. Der Kampfgeist war deutlich zu sehen und wir konnten nochmal einige schöne Akzente setzen.
Wir hatten einfach nochmal Spaß und nahmen dieses Spiel an.
Zum Ende steht da ein Ergebnis, welches in der Deutlichkeit nicht unbedingt zu unserem Spiel passt, aber in erster Linie steht da ein verdienter Sieg für den Lehrter SV.
Wir verabschieden uns aus der Saison und können erleichtert sagen, dass wir nach einer holprigen Saison den Klassenerhalt geschafft haben und das stimmt uns zufrieden.
Bis demnächst!
D1: Letztes Heimspiel gegen Empelde
Wir können es also doch!
In unserem letzten Heimspiel sichern wir uns so ziemlich die wichtigsten Punkte der gesamten Saison.
Zu Gast war der Tabellenzweite vom TUS Empelde II. Im Hinspiel mussten wir uns bereits geschlagen geben, außerdem ging es für uns um den Abstieg. Es war also klar, wer hier der klare Favorit ist.
Wir nahmen den Kampf aber an, ab Minute eins. Wir starteten wirklich hervorragend ins Spiel und gingen schnell in Führung. Es war von Beginn an klar, dass wir diese Punkte wollen und an diesem Tag sollte einfach alles klappen.
Im Angriff konnte sich jeder in Szene setzen, die Abwehr stand bombenfest und alles was doch durch kam, wurde durch Finja im Tor entschärft.
Empelde kämpfte aber genauso unerbittlich, weshalb sich ein harter, aber fairer Schlagabtausch entwickelte. (Es gab nicht eine Zeitstrafe)
Dieser Schlagabtausch sollte auch in Halbzeit Zwei so weiterlaufen. Unsere Gäste sollten aber nie auf mehr als zwei Tore an uns heran kommen, in Minute 52 war dies auch das letzte Mal der Fall. Vor heimischer Kulisse drehten wir nochmal auf, auch unsere Zuschauer, die die ganze Zeit mit uns Gas gegeben haben pushten uns nochmal ins Unermessliche und die letzten Minuten gehörten uns. Mit dem Ablaufen der Zeit konnte uns nichts mehr halten. Mit voller Emotion fielen wir uns allesamt in die Arme. Das war das Ergebnis von harter Arbeit, nachdem wir uns so oft den Mund abwischen mussten. Wir haben endlich mal gezeigt was in uns steckt und unsere Leichtigkeit, die uns so lang gefehlt hat, wiedererlangt. Das war eine wahre Teamleistung. Dieser Sieg war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für uns. Das haben wir einfach verdient.
Vielen Dank an die wirklich volle Halle, jeder Einzelne hat zu diesem Sieg beigetragen! 💙💛
Danke auch an Tina und Bothi für’s Aushelfen!
Im letzten Spiel geht es auswärts nochmal zum ungeschlagenen Tabellenführer.
Schauen wir mal was wird – was wird! 🙈
MA: Oberliga-Relegation gegen LISA
💛💙Auswärtssieg in Salzgitter💙💛
TSV Friesen Hänigsen mJA vs. Salzgitter mJA
Endstand: 37:30 (18:15)
Mit einer starken Teamleistung holen wir uns in der Oberliga-Relegation einen wichtigen 37:30-Auswärtssieg in Salzgitter und setzen damit ein echtes Ausrufezeichen.
Schwieriger Start – wir bleiben dran
Die Gastgeber kamen zunächst besser ins Spiel und nutzten ihre ersten Chancen konsequent. Vor allem über das Tempospiel und schnelle Abschlüsse blieb Salzgitter in den Anfangsminuten gefährlich. Doch wir hielten dagegen und fanden immer besser in die Partie.
Unsere Fans machten von Beginn an ordentlich Stimmung und pushten uns lautstark nach vorne. Genau diese Unterstützung hat uns zusätzlich Energie gegeben und uns geholfen, immer mehr Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.
Wir übernehmen Schritt für Schritt die Kontrolle
Nach dem frühen Rückstand fanden wir immer besser in unseren Rhythmus. In der Abwehr arbeiteten wir aggressiver, verschoben konsequenter und zwangen Salzgitter immer häufiger zu schwierigen Abschlüssen.
Ein ganz wichtiger Rückhalt war dabei unser Torwart, der mit starken 21 Paraden überragend hielt und uns in vielen wichtigen Situationen im Spiel hielt.
Im Angriff spielten wir geduldig und nutzten unsere Chancen deutlich konsequenter. Besonders über die zweite Welle und unser Zusammenspiel im Rückraum kamen wir immer wieder zu wichtigen Treffern. So konnten wir uns bis zur Halbzeit auf 18:15 absetzen.
Traineransprachen geben uns Sicherheit
Ein entscheidender Faktor waren erneut die klaren Worte unseres Trainerteams:
Schon vor dem Spiel wurde deutlich gemacht, dass wir mutig auftreten, unser Spiel durchziehen und als Mannschaft geschlossen auftreten müssen.
Während der ersten hektischen Phase blieben die Trainer ruhig und gaben uns klare Lösungen für die Defensive sowie mehr Struktur im Angriffsspiel.
In der Halbzeit lag der Fokus darauf, weiter konzentriert zu bleiben, das Tempo hochzuhalten und unsere Chancen konsequent zu nutzen.
Diese Ruhe von außen hat uns enorm geholfen, auch in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten.
Wir bleiben auch nach der Pause dominant
Direkt nach Wiederanpfiff fanden wir wieder gut ins Spiel und konnten unseren Vorsprung weiter ausbauen. Immer wieder gelangen uns Ballgewinne in der Defensive, die wir konsequent in einfache Tore umwandelten.
Auch als Salzgitter noch einmal verkürzen konnte, blieben wir ruhig und spielten unsere Angriffe konzentriert zu Ende. Besonders in den letzten zehn Minuten merkte man, dass wir als Mannschaft unbedingt diesen Sieg wollten.
Gemeinsam zum verdienten Erfolg
Bis zur Schlusssirene kämpfte jeder für den anderen. Die Bank war laut, die Fans standen hinter uns und auf dem Feld zeigte jeder maximale Leidenschaft.
Mit dem Treffer zum 37:30 machten wir schließlich den verdienten Auswärtssieg perfekt und nehmen zwei enorm wichtige Punkte aus Salzgitter mit.
Vielen Dank an alle mitgereisten Fans, die uns über die komplette Spielzeit unterstützt und diese Atmosphäre zu etwas Besonderem gemacht haben! 💛💙
mA: Erfolgreicher Auftakt in die Oberliga Relegation
TSV Friesen Hänigsen mJA vs. TuS Vinnhorst II mJA
Endstand: 31:26 (18:15)
Wir starten mit einem wichtigen Heimsieg in die Oberliga‑Relegation und setzen uns in unserem einzigen Heimspiel mit 31:26 gegen TuS Vinnhorst II durch.
Wir erwischen den besseren Start
Von Beginn an waren wir voll da. In der Abwehr standen wir kompakt, im Angriff fanden wir schnell gute Lösungen und konnten uns früh absetzen. Die Stimmung in der Halle hat uns zusätzlich getragen und uns viel Sicherheit gegeben.
Vinnhorst kommt zurück – wir bleiben ruhig
Nach der ersten Auszeit der Gäste wurde das Spiel enger. Vinnhorst nutzte einige Überzahlsituationen und kam zwischenzeitlich bis zum 14:14 heran.
Trotzdem haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben weiter an unsere Abläufe geglaubt und uns Schritt für Schritt wieder stabilisiert.
Unsere Traineransprachen als wichtiger Faktor
Ein großer Teil unserer Stabilität kam durch die klaren Worte unseres Trainerteams:
Vor dem Spiel wurden wir darauf eingeschworen, mutig aufzutreten, als Einheit zu spielen und das Heimspiel als Chance zu nutzen.
In den Timeouts bekamen wir klare Hinweise, wie wir in der Abwehr kompakter stehen und im Angriff geduldiger agieren sollten.
In der Halbzeit wurde der Fokus darauf gelegt, unsere Linie beizubehalten, ruhig zu bleiben und uns nicht von hektischen Phasen der Gäste beeinflussen zu lassen.
Diese Ansprachen haben uns enorm geholfen, wieder Struktur ins Spiel zu bringen und unsere Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen.
Wir setzen uns wieder ab
Nach der Pause fanden wir schnell zurück in unseren Rhythmus. Wir spielten geduldig, nutzten unsere Chancen und standen in der Abwehr wieder deutlich stabiler. So konnten wir uns erneut absetzen und den Vorsprung kontinuierlich ausbauen.
Gemeinsam den Sieg gesichert
Auch in den letzten Minuten, trotz weiterer Zeitstrafen, blieben wir konzentriert. Kurz vor Schluss nahmen wir bei 59:27 noch einmal eine Auszeit, um die letzten Angriffe sauber auszuspielen.
Der Treffer zum 31:26 besiegelte schließlich unseren verdienten Heimsieg.
Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns von der Tribüne aus zum Sieg getragen haben!
Saisonabschlussbericht – Herren 1
Was für eine Saison der Friesen! Eine Spielzeit voller harter Brocken, verletzungsbedingter Rückschläge, enger Kisten und echter Charaktertests liegt hinter dem TSV Friesen Hänigsen. Und trotzdem steht am Ende ein bockstarker 4. Platz auf der Anzeigetafel – absolut verdient und das Ergebnis von Kampfgeist, Zusammenhalt und jeder Menge Herzblut.
Mit 12 Siegen, 2 Unentschieden und insgesamt 26:18 Punkten haben die Friesen einmal mehr gezeigt, dass mit ihnen in der Liga immer zu rechnen ist. Vor allem offensiv wusste das Team immer wieder zu überzeugen: 585 Tore sprechen eine klare Sprache. Tempogegenstöße, einfache zweite Welle und auch in den engen Schlussphasen der berühmte letzte Wille – die Mannschaft hat sich nie hängen lassen.
Dabei lief längst nicht alles glatt. Immer wieder musste das Team personell improvisieren, Ausfälle kompensieren und sich Woche für Woche neu sortieren. Gerade in den entscheidenden Phasen der Saison war die Bank oft dünn besetzt. Umso wichtiger war die Unterstützung aus der 2. Herren, die immer wieder ausgeholfen und sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Genau so sieht Vereinsleben aus.
Auch neben der Platte war ordentlich Bewegung drin. Mit den Trainerveränderungen zur kommenden Saison und dem vorzeitigen Abschied von Achim( großes Dankeschön für alles!) in den letzten Wochen hätte die Mannschaft auseinanderbrechen können. Stattdessen hat die Truppe nochmal alle Kräfte gebündelt. Unter Björn wurden die letzten vier Spiele gemeinsam durchgezogen – und das erfolgreich. Da war nochmal richtig Feuer drin: kompakte Abwehr, Emotionen pur und endlich wieder dieses typische Friesen-Gefühl. 4 von 4 für Platz 4!
Ein riesiges Dankeschön geht außerdem an die Fans.
Jedes Heimspiel in Hänigsen war wieder ein echter Hexenkessel. Trommeln, Stimmung und volle Unterstützung – egal ob Tabellenführer oder Kellerduell. Gerade in schwierigen Momenten hat man gespürt, dass die Halle hinter der Mannschaft steht. Diese Atmosphäre trägt ein Team durch eine lange Saison.
Jetzt heißt es erstmal: Wunden lecken, Akkus aufladen und den Sommer genießen. Doch jeder weiß auch: Lange bleibt’s nicht ruhig. Spätestens im Juni werden wieder die Laufschuhe geschnürt und Badelatschen für die Vorbereitung ausgepackt.
Denn eines ist klar:
Die Friesen werden auch kommende Saison wieder angreifen. 💙💛
H3: Historischer Sieg gegen Burgdorf
Am sonnigen Sonntag, 26.04, traten wir im alljährlichen Heimspiel gegen unsere alten Bekannten Burgdorf IV an. Diese Begegnung wiederholt sich jedes Jahr seit Anbeginn der Menschheit und statistisch sah es schlecht für uns aus. Der letzte Sieg ist gefühlt länger her als der Großteil unserer Spieler alt ist. Aber da Burgdorf personell etwas schlecht aufgestellt war und wir unserem treuen Heimpublikum etwas bieten wollten, waren wir dennoch hochmotiviert.
Die Partie wurde angepfiffen und wir haben Burgdorf direkt überfahren. Ein schnelles 2:0 schockierte die Burgdorfer, jedoch konnten sie kurz darauf das 2:1 werfen. Die nächsten Minuten haben wir sie jedoch komplett kaltgestellt und konnten dank vier aufeinanderfolgenden Treffern von Jannis Berger und einem von Fynn Richter auf 7:1 davonziehen. Eine Auszeit der Gäste stabilisierte das Spiel jedoch und ab dann schwappte es praktisch nur noch hin und her. Mal kam Burgdorf auf 3 ran, mal zogen wir mit 7 weg. Eins war jedoch nie gefährdet: unsere Führung. Zwar hat Burgdorf immer wieder aufgeholt, doch dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir uns immer wieder absetzen. So stand am Ende ein hochverdienter 24:19 Sieg auf der Tafel, welcher den großen Saisonabschluss phänomenal abrundete. Nun steht nur noch ein letztes Auswärtsspiel gegen Lehrte IV auf dem Plan, bevor wir in die wohlverdiente Pause gehen.
Wir konnten wie bei vorherigen Heimspielen zeigen was in uns steckt und uns auch wieder belohnen. Vielen Dank an unsere treuen Fans für euren Support über die ganze Saison. Ihr geht immer mit uns durch dick und dünn und seid da, auch wenn es schlecht läuft. Diese Saison lief deutlich besser als die letzten und daran wollen wir in der nächsten Spielzeit anknüpfen. Bis zum nächsten Heimspiel im September, wir freuen uns auf euch. Eure 3.!
Es spielten: Ulf Dippel (2), Lukas Weiss, Jannis Berger (8), Sebastian Weidling (2/1), Tjark Leider (1), Fynn Richter (3), Jan Ole Mundt (2), Alexander Bauer, Marcel Thomas (2), Nils Müller (Tor), Finn Ole Janßen (4), Marvin Zentile, Oliver Kubertin (Tor), Florian Böhme, Markus Bode
Coach: Tim Noske
H1: Friesen feiern klaren Heimsieg zum Saisonabschluss
Volle Halle, beste Stimmung und ein Spiel, das von Anfang an in die richtige Richtung lief: Die Männer des TSV Friesen Hänigsen gewinnen ihr letztes Heimspiel der Saison deutlich mit 37:29 gegen den TV Hannover-Badenstedt. Ein souveräner Auftritt, bei dem der Sieg zu keiner Zeit wirklich in Gefahr geriet.
Die Gäste hielten zu Beginn noch ordentlich dagegen, kämpften um jeden Ball und suchten immer wieder den schnellen Abschluss. Doch Hänigsen fand schnell seinen Rhythmus. Vor allem im Angriff lief der Ball flüssig, die Chancen wurden konsequent genutzt. Bis zur Pause setzten sich die Friesen bereits klar auf 19:12 ab.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Hänigsen blieb spielbestimmend, zog das Tempo immer wieder an und ließ Badenstedt nie wirklich herankommen. Zwar kämpften die Gäste weiter tapfer, doch der Rückstand pendelte konstant im komfortablen Bereich.
Im Angriff ragten vor allem Wendland-Nahtz und Fricke heraus. Fricke zeigte sich treffsicher aus dem Feld und war immer wieder zur Stelle, wenn es schnell gehen musste. Wiedenroth übernahm Verantwortung im Kasten für die Siebenmeter und parierte mehrfach sicher.
Ein besonderer Moment gehörte Dominic Olms: Als er ins Tor kam, brandete Applaus auf. Das Publikum feierte ihn lautstark – auch wenn er an diesem Abend keine Parade mehr zeigen konnte, war sein Einsatz das emotionale Highlight eines ohnehin gelungenen Abends.
Am Ende stand ein verdienter 37:29-Erfolg – ein gelungener Abschluss vor heimischer Kulisse, getragen von einer starken Mannschaftsleistung und einer tollen Atmosphäre auf den Rängen.
H1: Revanche geglückt: Friesen jubeln in Lehrte
Was für eine Antwort! Nach der bitteren und knappen Niederlage im Hinspiel hat der TSV Friesen Hänigsen eindrucksvoll zurückgeschlagen und sich in Lehrte mit einem 29:24-Auswärtssieg belohnt.
Von Beginn an war Tempo in der Partie, die Friesen erspielten sich sofort gute Chancen – auch wenn zunächst nicht alles den Weg ins Tor fand. Lehrte blieb dadurch dran, doch die Friesen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit viel Spielfreude, Einsatz und der richtigen Einstellung blieb das Team auf Kurs.
Im weiteren Spielverlauf platzte dann immer mehr der Knoten. Die Angriffe wurden konsequenter abgeschlossen, das Zusammenspiel funktionierte immer besser – und ein echtes Highlight: Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Breiter und mannschaftlicher geht es kaum.
Als Lehrte in der zweiten Hälfte noch einmal herankam und kurzzeitig Hoffnung schöpfte, zeigten die Friesen genau die richtige Reaktion. Kein hektisches Spiel, sondern kühler Kopf, klare Aktionen und eine Abwehr, die jetzt richtig zupackte. Ballgewinne, starke Zweikämpfe und ein wachsender Teamspirit sorgten dafür, dass die Partie wieder in die richtige Richtung kippte.
In den Schlussminuten ließ die Mannschaft dann nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg – und vor allem ein Spiel, das Lust auf mehr macht.
Weibliche A-Jugend – SG Misburg: Revanche? Fast!
Nach der deutlichen 15:35-Klatsche im Hinspiel bei der SG Misburg zeigte der TSV Friesen Hänigsen diesmal ein ganz anderes Gesicht – und wie! Am Ende stand ein hart erkämpftes 20:20 auf der Anzeigetafel, das sich für die Gastgeberinnen wie ein Sieg anfühlte!
Der Start? Nun ja… sagen wir: ausbaufähig. Schnell lag man 0:3 hinten und zur Pause auch deutlich mit 6:12. Aber dann kam die zweite Hälfte – und die hatte es in sich! Angeführt von einer treffsicheren Caris Glaser und einer kaum zu stoppenden Joleen Wörner kämpften sich die Hänigserinnen Tor um Tor zurück.
Diese Aufholjagd wurde jedoch von einem Schreckmoment unterbrochen: Nach einem Zusammenstoß musste Lucy Warmbold mit starkem Nasenbluten behandelt werden, sogar der Krankenwagen war im Einsatz. Von dieser Stelle aus gute und schnelle Genesung, Lucy!Danach ging’s aber wieder mit voller Energie weiter – spätestens beim 17:17 war klar: Hier geht noch was – auch für Lucy!
Und während vorne fleißig eingenetzt wurde, stand hinten eine starke Helena Rode zwischen den Pfosten, die mit wichtigen Paraden und zwei gehaltenen 7 m dafür sorgte, dass das Spiel nicht vorzeitig entschieden war. In der Schlussphase warf treffsicher Magdalena Mayer sogar die Führung zum 20:17 – die Halle stand Kopf! Auch wenn Misburg am Ende noch ausgleichen konnte: Moral, Kampfgeist und Teamleistung stimmten absolut.
Kurz gesagt: Deutliche Steigerung zum Hinspiel, starke zweite Halbzeit und ein Punkt, der sich richtig gut anfühlt!
Es spielten:
Helena Rode (Tor), Leonie Reich, Jonna Peters (1), Darleen Bergmann, Lucy Warmbold, Joleen Wörner (6), Lina Hagemann, Mailin Mikolaiczak, Caris Glaser (9), Lilly Woelky, Magdalena Mayer (4), Anna-Charlotte Nachtwey, Emily Hilz
Auf der Bank: Laura Tiranesc und Jens Glaser
H1: Was für ein Auftakt. Was für ein Statement. Was für ein Handballabend.
In der gut gefüllten Halle in Hänigsen entwickelte sich von der ersten Sekunde an ein Spiel, das alles hatte, was das Handballherz begehrt: Tempo, Härte, Emotion – und zwei Torhüter, die den Unterschied machten. Am Ende stand ein deutlicher 36:22-Erfolg, der sich wie ein echtes Ausrufezeichen liest.
Erste Halbzeit: Tempo, Tiefe, Torgefahr
Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Aus einer aggressiven, kompakt verschiebenden 6:0-Abwehr heraus wurde immer wieder der Ballgewinn erzwungen – und dann ging die Post ab. Erste und zweite Welle liefen sauber, das Umschaltspiel war messerscharf.
Im Positionsangriff überzeugte die Mannschaft mit klaren Spielkonzepten: Kreuzungen, Sperre-Absetzen vom Kreis und gut getimte Parallelstöße sorgten für Lücken in der gegnerischen Defensive. Immer wieder wurde der Ball geduldig durch die Reihen gespielt, bis sich die klare Wurfchance ergab.
Und wenn doch einmal etwas durchkam? Dann war da Fricke. Mit starken Paraden aus dem Rückraum, schnellen Reaktionen im Eins-gegen-Eins und gutem Stellungsspiel avancierte er schon früh zum emotionalen Rückhalt seiner Mannschaft.
Halbzeitfazit: Stark. Dominant. Und noch lange nicht satt.
Mit einer komfortablen Führung ging es in die Kabine – und die Halle ahnte bereits: Da geht noch mehr.
Zweite Halbzeit: Eskalation auf höchstem Niveau
Was dann folgte, war Handball auf einem Level, das man so deutlich selten sieht. Die Abwehr stand noch stabiler, noch kompakter, noch galliger. Jeder Zweikampf wurde angenommen, jeder Passweg attackiert.
Und vorne? Spielfreude pur.
Die Rückraumachse variierte clever zwischen Druck auf die Tiefe und Spielverlagerung auf die Außen. Der Kreis arbeitete unermüdlich, setzte Sperren, schuf Räume – und wurde immer wieder mustergültig bedient.
Besonders beeindruckend: die Paraden vom Siebenmeterstrich. Hier übernahm Wiedenroth Verantwortung – und lieferte eiskalt ab. Nerven wie Drahtseile, keine Zweifel. Jeder Strafwurf ein Statement.
Während Fricke aus dem Spiel heraus eine Wand war, zeigte Wiedenroth vom Punkt seine Klasse. Dieses Torhüter-Duo gab der Mannschaft genau die Sicherheit, die es braucht, um vorne mutig und kreativ zu agieren.
Mit jeder Parade, jedem Ballgewinn und jedem Treffer wuchs die Energie auf den Rängen. Die Halle tobte, pushte, trug die Mannschaft förmlich durch die Partie. Spätestens in der Schlussphase wurde klar: Hier geht heute nichts mehr schief.
Einstand nach Maß
Es war das erste Spiel, in dem Trainer Schütte allein die Verantwortung auf der Bank trug – und seine Mannschaft lieferte ab. Klare Struktur, mutige Entscheidungen und ein Team, das den Plan zu 100 % umgesetzt hat.
Fazit:
Ein Auftritt mit Ansage.
Starke Abwehr. Kreative Offensive. Zwei überragende Torhüter.
Erste Halbzeit stark – zweite noch stärker.
Oder, um es auf den Punkt zu bringen:
Ein Mega-Sieg. Und hoffentlich nicht der letzte dieser Art.