...

D1: Wir begrüßen das neue Jahr mit dem ersten Auswärtssieg der Saison in Burgdorf!

Nachdem der Coach unserer Gastgeber einer Verlegung aufgrund der Wetterbedingungen nicht zustimmte, machte unser Team sich frühzeitig auf den Weg, durch die verschneiten Straßen, damit auch wirklich alle heile ankommen.

Endlich in der Halle angekommen, ging der Fokus direkt auf das erste Auswärtsspiel des Jahres, denn wir wollten diese Reise nicht umsonst angetreten haben.
Anfangs brauchten wir noch etwas Zeit um die Hände aufzutauen, aber nach ein paar Minuten Spielzeit kamen wir gut rein. Wir erspielten uns schöne Torchancen und netzten diese auch ein.
Die Partie war hart umkämpft, unsere Gastgeberinnen schafften es immer mal wieder auszugleichen, aber niemals in Führung zu gehen. Dafür sorgte unser Endgegner, Finja im Tor.
Die zweite Halbzeit starteten wir kurzzeitig etwas unkonzentriert, weshalb Burgdorf noch ein letztes Mal ausgleichen konnte.
Das rüttelte uns aber wieder wach und wir legten wieder die nötige Konsequenz an den Tag. Unserem Sieg stand somit nichts mehr im Wege und wir konnten die ersten Punkte für 2026 auf das Friesen-Konto verbuchen.

Nun war alles angerichtet, für die wirklich gelungene Startparty am Abend. Mit einem Derbysieg im Gepäck feiert es sich eben am besten!

Vielen Dank an alle, die uns trotz des Wetters unterstützt haben! Ihr seid die besten!

H1: Friesen starten 2026 mit Statement-Sieg – Festung Moorgartenweg hält stand

Was für ein Handball-Abend in Hänigsen! Zum Rückrundenauftakt der Saison 2025/26 und gleichzeitig ersten Pflichtspiel des Jahres 2026 setzte der TSV Friesen Hänigsen ein dickes Ausrufezeichen. In einem packenden, intensiven und phasenweise hochdramatischen Landesliga-Duell bezwangen die Friesen den TV E. Sehnde II hochverdient mit 29:26 (16:12).

Der Start ins neue Jahr hätte kaum emotionaler sein können. Von der ersten Minute an war Feuer drin – auf dem Feld wie auf den Rängen. Die Friesen agierten mit hohem Tempo, viel Druck aus dem Rückraum und einer klaren Botschaft: Hier wird heute niemand etwas geschenkt.

Allen voran Alexander Wendland-Nahtz drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Immer wieder setzte er sich im Eins-gegen-Eins durch, nutzte kleinste Lücken in der Abwehr und kam zu einer Vielzahl einfacher Tore aus dem Rückraum und dem Tempospiel. Sehnde fand über weite Strecken kein Mittel gegen seine Dynamik. Ein Auftritt wie aus dem Lehrbuch – effizient, entschlossen, eiskalt.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Friesen machten sich das Leben zwischenzeitlich selbst schwer. Eine ganze Serie von Zwei-Minuten-Strafen brachte den bis dahin souveränen Spielfluss immer wieder ins Stocken. Unterzahlphasen rissen Löcher in die Struktur, Sehnde witterte mehrfach seine Chance und verkürzte den Abstand immer wieder. Aus einer möglichen Vorentscheidung wurde so ein Spiel auf Messers Schneide.

Doch genau hier zeigte sich die Reife dieser Mannschaft – und der enorme Wert eines starken Rückhalts.

Als die Partie in der Schlussphase beim Zwei-Tore-Vorsprung zu kippen drohte, kam der Moment des Spiels: Siebenmeter für Sehnde. Ein Treffer – und die Halle hätte noch einmal gebrannt. Doch im Tor der Friesen stand an diesem Abend ein Mann wie eine Wand: Lars Wiedenroth.

Der Keeper blieb eiskalt, las den Schützen perfekt und entschärfte den Strafwurf mit einer Parade, die die Halle explodieren ließ. Das war nicht nur eine Glanzparade – das war ein psychologischer Wirkungstreffer. Statt Anschlusstreffer: kollektiver Friesen-Jubel. Statt Zittern: Rückenwind.

Diese Szene war sinnbildlich für die gesamte Partie. Immer dann, wenn Sehnde kurz davor war, das Spiel endgültig zu drehen, war Wiedenroth zur Stelle. Reflexe, Stellungsspiel, Ausstrahlung – eine bärenstarke Leistung zwischen den Pfosten.

Am Ende stand ein verdienter Heimsieg, der sogar noch klarer hätte ausfallen können. Zu oft ließen die Friesen in Überzahl oder aus guten Wurfpositionen liegen, was den Gegner im Spiel hielt. Doch unterm Strich war die Spielkontrolle über weite Strecken auf Seiten der Gastgeber.

Und wieder einmal gilt: Wer am Moorgartenweg antritt, muss mehr als nur mitspielen wollen. Die Heimstärke der Friesen ist längst kein Zufall mehr, sondern ein echtes Markenzeichen. Die Halle als Faktor, die Mannschaft als Einheit – diese Kombination macht die Friesen in eigener Halle zu einem echten Brett.

Mit diesem Sieg gelingt ein perfekter Start ins Jahr 2026 und in die Rückrunde der Saison 2025/26. Die Friesen senden ein klares Signal an die Liga: Diese Mannschaft ist bereit, oben anzugreifen.

Kurzum: Ein Spiel, das enger war als nötig – aber eines, das eindrucksvoll bewiesen hat, warum der Moorgartenweg eine Festung ist. Und warum mit den Friesen auch in der Rückrunde zu rechnen ist. 💪🔥

D1: Zu Gast in Empelde

Am dritten Adventssonntag stand unser letztes Spiel des Jahres 2025 auf dem Plan.
Wir traten im Auswärtsspiel gegen den Landesligaabsteiger TuS Empelde II an.

Das erste Viertel des Spiels verlief bei uns leider etwas träge und wir kamen nicht richtig ins Spiel. Unser Gastgeber aus Empelde war von Anfang an erbarmungslos und netzte alles ein, was ging. Schnell lagen wir mit drei Toren zurück, ein Abstand, dem wir lang hinterherlaufen sollten.
Nach ca. 20 gespielten Minuten legte sich bei uns der Schalter endlich um, unsere Abwehr hatte besseren Zugriff und auch im Angriff schafften wir es besser bis zum Abschluss zu kommen. Nun wurde das Spiel zu einem harten Kampf auf beiden Seiten.
Aber auch der Halbzeitstand blieb bei den drei Toren Rückstand für uns, die Stimmung allerdings war viel besser, als am Anfang.
Wir pushten uns ins unermessliche und der Kampf ging in Halbzeit zwei weiter.
Wir kämpften uns wieder bis auf ein Tor heran und es war alles möglich. Jedoch schlich sich wieder Mal der Fehlerteufel ein, viele kleine Fehler summierten sich und unser Gastgeber spielte gnadenlos bis zum Ende. Weshalb wir leider wieder auf der Verliererseite stehen.
Im ganzen Spiel liefen wir dem Rückstand der ersten Minuten hinterher, und als wir es wieder in der Hand hatten, verlieren wir, weil wir zu viele Fehler machen und vorallem auch zu viel 100% Chancen liegen lassen. Das tut weh, weil eigentlich alles andere lief, die Moral und der Kampfgeist war da, aber wir scheitern letztendlich an uns selbst.
Jetzt gehen wir erstmal in die Weihnachtspause und im nächsten Jahr wird neu angegriffen!

Vielen Dank an Tina aus der zweiten Damen, für die Unterstützung im Tor!
Außerdem, gute Besserung an die Spielerin vom TuS Empelde, die sich leider unglücklicherweise im Spiel verletzte!

H1: Friesen kämpfen, Nienburg jubelt – ein Abend zwischen Aufbruch und Lernkurve

Die Reise nach Nienburg begann vielversprechend. Fünf Minuten lang neutralisierten sich beide Teams – dann zündete der TSV Friesen Hänigsen den ersten Funken. Der Start: fokussiert, mutig, auf Augenhöhe. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich technische Fehler ein, die den Rhythmus kosteten und den Gastgeber zunehmend ins Spiel brachten.

Keine Ausrede, aber ein Faktor: der ungewohnte Harz am Ball. Er wurde zum stillen Gegenspieler und sorgte für unnötige Ballverluste. Nienburg nutzte diese Effizienzfenster konsequent, setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer 17:10-Führung in die Kabine – ein Zwischenstand, der den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Hänigsen genau das, was diese Mannschaft auszeichnet: Charakter. Die Moral blieb stabil, die Köpfe oben, der Einsatz kompromisslos. Unterstützt von vier Jungs aus der Herren 2 stemmte sich das Team gegen die drohende Niederlage. Der Wille war da, das Spiel fair, die Intensität hoch – doch der Rückstand ließ sich nicht mehr vollständig schließen. Am Ende stand ein 32:27 auf der Anzeigetafel.

Der Blick auf die Tabelle zeigt ein spannendes Gesamtbild: Rang 4, acht Minuspunkte – eine Momentaufnahme, mit der vor der Saison wohl kaum jemand gerechnet hätte. Sportlich betrachtet ist das kein Rückschritt, sondern ein solides Fundament.

Jetzt heißt es: Verletzungen auskurieren, Akkus laden, Abläufe schärfen. 2026 wartet – und das mit neuen Chancen.
Ein besonderer Dank geht an den fantastischen Fan-Support: ob auswärts in der Fremde oder bei jedem fulminanten Heimspiel – diese Rückendeckung ist der Bonus der Platz 4 erst möglich gemacht hat und Woche für Woche Spieler und Trainer motiviert.

H1: Großer Kampf, bittere Niederlage – TSV Friesen Hänigsen unterliegt MTV Obernkirchen

Manchmal entscheidet ein Spiel nicht nur der Spielstand, sondern auch die Härte der Rahmenbedingungen. Und davon hatte dieses Heimspiel am Samstagabend mehr als genug. Der TSV Friesen Hänigsen musste sich in der Landesliga-Partie gegen den MTV Obernkirchen mit 24:32 geschlagen geben – in einem Spiel, das von hoher Intensität, großer Emotion und leider auch von schmerzhaften Einschnitten geprägt war.

Von der ersten Minute an war klar: Das wird kein Schönwetter-Handball. Beide Teams gingen körperlich an die Grenze, das Tempo war hoch, die Halle voll – und die Unterstützung von den Rängen schlicht überragend. Unser Publikum lieferte ein echtes Heimspiel-Upgrade, das die Mannschaft immer wieder pushte. Leider gelang es nur phasenweise, diese Energie auch konstant aufs Feld zurückzutransferieren.

Sportlich blieb die Partie lange offen. Trotz Rückständen ließ sich der TSV nicht abschütteln, kämpfte sich mehrfach heran und lag rund zehn Minuten vor Schluss sogar nur noch zwei Treffer zurück. Das Momentum war greifbar – aber der Preis für den hohen Einsatz wurde zunehmend spürbar.

Denn die personelle Lage entwickelte sich zum echten Gamechanger: Mehrere TSV-Spieler mussten verletzungsbedingt vom Feld. Eine Platzwunde mit Cut über dem Auge konnte zwar notdürftig mit Kleber und Tape versorgt werden, ein weiterer Akteur musste mit einer Platzwunde unter dem Kinn ins Krankenhaus und dort genäht werden. Als wäre das nicht genug, dezimierte sich die Bank in der ersten Hälfte noch mit einer roten Karte. Zentrale Ausfälle – die
in dieser Partie schlicht nicht zu kompensieren waren.

Ohne diese Alternativen fehlte in der Schlussphase nicht der Wille, sondern schlicht die Kraft. Das Risiko, das man gehen muss, um ein Spiel noch zu drehen, kippte auf die falsche Seite. Obernkirchen nutzte das konsequent aus und zog am Ende davon.

Unterm Strich bleibt eine Niederlage, die weh tut – sportlich wie körperlich. Aber auch ein Auftritt, der gezeigt hat, dass diese Mannschaft Charakter hat, sich nicht versteckt und bis zum Umfallen kämpft. Mit voller Bank, etwas mehr Spielglück und weniger Blessuren hätte dieser Abend auch anders ausgehen können.

Ein riesiges Dankeschön geht an unser Publikum: Eure Unterstützung war fantastisch und ein echter Standortvorteil. Darauf lässt sich aufbauen. Jetzt heißt es: Wunden lecken, Kräfte bündeln, Abläufe justieren – und im nächsten Spiel wieder angreifen.
Bereits am Donnerstag zum Jahresabschluss gegen Nienburg !

H2: Heimerfolg zu Nikolaus

Am Samstag, den 06.12. traf die Zweitvertretung der Friesenherren auf Tabellennachbar TS Großburgwedel. Ein großes Heimpublikum erwartete die spannende Partie zur Primetime. Auch die Personalsituation der Hausherren ließ dieses Mal keine Wünsche offen, sodass eine volle Bank zur Unterstützung bereitstand. Es war also alles für einen großartigen Heimspiel-Abend angerichtet.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Die Abwehrtaktiken beider Teams zeigten Wirkung, sodass die Anzeigetafel nach 15 Spielminuten gerade mal ein 4:5 zeigte. Auch der Rest der ersten Hälfte forderte abwechslungsreiche Ideen um die gegenerischen Defensive zu durchbrechen. Die harte Abwehr resultierte für die Friesen in gleich mehreren 7-Meter-Würfen, die souverän verwandelt wurden. Damit erspielten sich die Hausherren eine knappe Pausenführung von 13:11.

Die Halbzeitansprache des Trainer-Duos thematisierte vor allem die bisherige Abwehrstärke, die unbedingt beibehalten werden müsste. Im Angriff brachte vor allem das Tempo den Erfolg und angesichts der vollen Bank könne jeder nun nochmal alles investieren.

Nach Wiederanpfiff ging das Spiel jedoch erst einmal ausgeglichen weiter. Der TS Großburgwedel gelang nach unglücklichen Ballverlusten sogar der Ausgleich zum 16:16. Mehrere Zeitstrafen für die Gäste eröffneten jedoch wieder eine Chance für die Hausherren. Mit konsequenten Abläufen erspielten sich die Friesen wieder einen kleinen Vorsprung, welcher sich in der Schlussphase noch auszahlen sollte. Kurz vor Spielende erhöhten die Gäste den Druck noch einmal deutlich und versuchten Fehler zu erzwingen. Mit Teamgeist, Siegeswillen und unter den Rufen der zahlreichen Friesen-Fans ließ man sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Mit einem verdienten 26:24 gehen zwei wichtige Punkte auf das Konto des TSV.

Vor der Winterpause erwartet die 2. Herren am 13.12. noch ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Vinnhorst III.

D1: Der Nikolaus hatte leider nur eine bittere Heimniederlage für uns im Gepäck.

Am Samstag empfingen wir die SG Börde Handball II.
Zu weihnachtlicher Musik wurde sich aufgewärmt und die Stimmung war super, alles schien zu passen.
Wir starteten super ins Spiel und führten schnell mit 4 Toren. Wir konnten unsere Leistung gute 20 Minuten lang halten, dann schlichen sich allerdings wieder einige Unkonzentriertheiten ein und die SG kam besser ins Spiel und konnte bis zur Halbzeit ausgleichen.
Nichtsdestotrotz schien es, als hätten wir alles im Griff, nach der Halbzeit gingen wir wieder in Führung und unser Zusammenspiel funktionierte gut und auch die Abwehr stand gut. Nichtsdestotrotz kamen wieder einige kleine Fehler dazu und auch die ein oder andere Hinausstellung hielt uns in der Summe davon ab einen größeren Abstand zu gewinnen. Allerdings hatte Finja im Tor wieder Mal einen Sahnetag, mit 28 Paraden hielt sie uns im Spiel. Es ging Kopf an Kopf weiter und die Spannung war in der ganzen Halle zu spüren.
Die Crunchtime begannen wir mit einem Tor in Führung.
In einem Körperbetonten Schlagabtausch ging es hin und her, wir waren aber leider die, die etwas Pech hatten. Einige gute Torabschlüsse gingen ans Aluminium und die SG konnte über Tempo ausgleichen und wir wurden hektisch. Auch eine Auszeit konnte uns nicht mehr vor dem Unglück bewahren. Nach ablaufen der Zeit, lagen wir mit einem Tor zurück.
Ganz ganz bitter, das müssen wir erstmal schlucken, denn unser Kampfgeist war zu 100% da, doch am Ende reicht es nicht aus.
Es muss weiter gehen, das tut es auch, denn nächstes Wochenende geht es schon wieder weiter, wir müssen es schaffen, an die guten Phasen anzuknüpfen und unseren Siegeswillen mitzunehmen, also let’s go Friesen!

D1: Auswärtsspiel in Misburg

Am Samstagnachmittag (29.November) waren wir bei der SG Misburg II zu Gast.

Wir starteten überragend ins Spiel und konnten uns schnell auf 4 Tore absetzen. Alles schien so zu laufen, wie wir es uns vorgenommen haben. Aber auch unsere Gastgeberinnen kamen mit der Zeit ins Spiel und glichen genauso schnell wieder aus. Dann ging es Kopf-an-Kopf weiter.
Zur Halbzeit konnten wir uns aber noch bei einem Tor Vorsprung halten. (HZ 11:12)
Auch die zweite Hälfte ging in einem durchaus heftigen und körperlichen Schlagabtausch hin und her. Leider konnten wir uns oftmals nicht bis zum Torerfolg durchsetzen und auch unsere Abwehr stand nicht mehr als Verband, auch die Vorgaben der Coaches wurden nicht immer umgesetzt.
Einzig unsere Finja stand kompromisslos im Tor und hielt was zu halten war.
Zum Ende lief unser Spiel dann leider komplett aus dem Ruder.
Die nötige Konsequenz fehlte an diesem Samstag einfach komplett und wir schafften es dieses Mal auch nicht, uns über unsere sonst so gute Moral durchzubeißen.
Am Ende steht da eine enttäuschende Auswärtsniederlage. (27:24)
Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt.
Nun, jetzt heißt es Wunden lecken und mit vollem Fokus in das nächste Spiel am nächsten Wochenende!

H1: Auswärtssieg in Badenstedt

TSV Friesen Hänigsen ringt Badenstedt nieder – Auswärtssieg nach großem Kampf und starker zweiter Halbzeit

Die TSV Friesen Hänigsen hat beim schwierigen Gastspiel in Badenstedt ein echtes Kraftpaket abgeliefert. Mit 24:26 setzte sich das Team durch und zeigte dabei vor allem in Halbzeit zwei Moral, Entschlossenheit und Nervenstärke.

Fehlwürfe prägen Halbzeit eins – Fricke bekommt den Ball gleich zweimal ab

Der Start in die Partie war aus Hänigser Sicht holprig: freie Würfe gingen vorbei, Siebenmeter wurden liegen gelassen, und Badenstedt setzte sich immer wieder in Szene.
In dieser Phase traf es Niels Fricke gleich doppelt unglücklich: je einmal in Halbzeit eins und Ende Halbzeit zwei bekam er den Ball ungewollt voll an den Kopf – Szenen, die kurz für Schreckmomente sorgten, ihn aber nicht davon abhielten, weiterzuspielen und wichtige Abschlüsse zu blocken.

Wiedenroth übernimmt am Ende und hält den Sieg fest

Als die Partie in die Schlussphase ging, war es Lars Wiedenroth, der die Akzente setzte. Mit mehreren starken Paraden in den letzten Minuten nahm er Badenstedt gleich mehrere hundertprozentige Chancen weg und wurde damit zum Sieggaranten.

Pullner am Kreis kaum zu stoppen

Im Angriff setzte Jan Pullner ein Ausrufezeichen. Mit robustem Einsatz, cleveren Laufwegen und sicheren Abschlüssen war er permanent gefährlich und einer der wichtigsten Faktor im Hänigser Offensivspiel.

Thomas und Haase treiben die Aufholjagd voran

In der zweiten Halbzeit drehte Hänigsen das Spiel – und das maßgeblich durch den Einsatz von Til Thomas und Julian Haase.
Beide zeigten in der entscheidenden Phase viel Mut, suchten aktiv den Weg zum Tor und trafen genau dann(die richtigen Entscheidungen), als ihr Team es am dringendsten brauchte. Ihre Aktionen gaben der Aufholjagd Struktur und Selbstvertrauen.

Moralischer Kraftakt bringt den Auswärtssieg

Trotz der vielen vergebenen Chancen blieb die Mannschaft geschlossen, biss sich in jeden Zweikampf und steigerte sich defensiv enorm. Im Angriff übernahm das Team Verantwortung, spielte geduldiger und nutzte die Chancen in den wichtigen Momenten.

Fazit:
Ein Auswärtssieg, der weniger über spielerische Perfektion und allein über Mentalität entschieden wurde. Hänigsen zeigte Herz, Mut und Zusammenhalt – und holte sich mit einem starken Endspurt zwei wichtige Punkte aus Badenstedt.

Der Sommer stand bei uns in der Handballabteilung ganz im Zeichen von Bewegung, Teamgeist und guter Laune – denn auch in diesem Jahr haben einige Handballer wieder das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Sieben Kinder und fünf Erwachsene stellten sich mutig den Disziplinen Laufen, Werfen, Springen und Schwimmen. Manche Prüfungen waren echte Herausforderungen, doch mit einer Portion Ehrgeiz und vielen lachenden Gesichtern meisterten alle die Aufgaben mit Bravour.

Besonders stolz sind wir auf die starke Unterstützung durch unser Prüferteam Maike und Dieter, das mit motivierenden Worten, Geduld und guter Stimmung immer wieder neuen Schwung in die Gruppe brachte. Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Bärbel, die mit ihrer liebevollen Organisation alles perfekt vorbereitet hat.

Ein Highlight war die Verleihung einer Familienurkunde, die eine unserer besonders aktiven Familien für ihren gemeinsamen sportlichen Einsatz erhielt – ein tolles Beispiel dafür, wie Sport verbindet!

Die feierliche Verleihung der Sportabzeichen fand schließlich am 23.11.2025 statt. Der Gesamtverein sorgte für eine gemütliche Runde mit leckerem Essen und Trinken, sodass die stolzen Teilnehmenden ihre Erfolge in entspannter Atmosphäre feiern konnten.

Wir hoffen sehr, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Mitglieder von unserer Begeisterung anstecken lassen. Ob jung oder alt, schnell oder gemütlich – beim Sportabzeichen zählt vor allem, dass man es probiert, gemeinsam Spaß hat und über sich hinauswächst.

Die Infos zum nächsten Termin folgen natürlich rechtzeitig.

Also: Macht mit – wir freuen uns auf euch!

 

WordPress Cookie Plugin by Real Cookie Banner