D1: Auswärtsspiel in Elze
Wir sind sprachlos. 😶
In unserem Auswärtsspiel gegen den MTV Elze so gar nichts zusammen.
Wir starteten, wie leider mittlerweile gewohnt, schlecht ins Spiel. Unser Angriff war geprägt von technischen Fehlern und auch die Abwehr war viel zu lückenhaft, somit ließen wir unseren Gastgeber bestmöglich ins Spiel starten. Wir gerieten schnell in einen Rückstand, den wir *spoiler, nicht mehr schafften aufzuholen.
Wir gingen mit einem 5 Tore Rückstand in die Pause.
Nach einer ordentlichen Ansage kamen wir gestärkt zurück und wir verkürzten wieder auf zwei Tore. Man hätte denken können, jetzt haben wir es. Doch dann scheiterten wir wieder an uns selbst, denn unsere Chancenverwerung war unterirdisch. Wir zogen uns selbst den Zahn, indem wir nicht konsequent genug spielten.
Bis zum Schluss flackerte immer wieder der Kampfgeist auf und wir gaben nicht auf. Aber irgendwie sollte es einfach nicht sein.
Mit 18 geworfenen Toren gewinnt man einfach kein Spiel. Punkt.
Wir gehen jetzt in eine 5-Wöchige Pause, die uns vermutlich sehr gelegen kommt, denn unsere Münder sind vom ständigen abwischen langsam wund.
Wir müssen die Zeit nutzen, um wieder zueinander zu finden und vorallem an unserem Selbstbewusstsein muss gefeilt werden.
Wir haben dann noch drei Spiele, welche alles andere als leicht für uns werden. Aber wir werden weiterhin alles geben, denn die Tabellensituation ist denkbar knapp.
#friesenfight
Neuer Look für die 1. Herren – Dank an unseren Sponsor!
Die 1. Herren der TSV Friesen Hänigsen präsentiert sich ab sofort im neuen, einheitlichen Outfit: Dank der großzügigen Unterstützung unseres neuen Sponsors Volker Lüders Tief-, Kabel-, Leitungsbau GmbH wurden alle Spieler mit hochwertigen Polo-Shirts ausgestattet.
Mit diesem Upgrade stärken wir nicht nur unsere Außenwirkung, sondern setzen auch ein klares Zeichen für Teamgeist und Zusammenhalt. Ob bei Mannschaftsabenden, Auswärtsspielen oder offiziellen Auftritten – die 1. Herren tritt nun geschlossen und professionell auf.
Ein einheitlicher Look ist mehr als nur Kleidung: Er schafft Identifikation, stärkt das Wir-Gefühl und unterstreicht unsere Ambitionen – auf und neben dem Platz.
Ein herzliches Dankeschön an Volker Lüders und sein Team für das Vertrauen und die Unterstützung unseres Vereins. Partnerschaften wie diese sind ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung unseres Sports.
Gemeinsam stark – auf und neben dem Platz!
D1: Punkteteilung im Derby!
Am Samstag ging es in unser vorletztes Heimspiel der Saison, zu Gast war der TSV Burgdorf II, ein Gegner gegen den es in der Vergangenheit schon immer heiss und knapp einher ging, denn es ist natürlich auch ein Derby. Für uns war klar, wir wollen unbedingt Punkten!
Leider starteten wir überhaupt nicht so in die Partie. Die ersten Minuten waren geprägt von technischen Fehlern und wir wurden überrannt. Das war definitiv ein Fehlstart und wir liefen schnell einem Rückstand hinterher. Zeitweise konnten wir uns wieder fangen, nach 17 gespielten Minuten stand es wieder unentschieden. Dann schlichen sich aber wieder einige Tüchtigkeitsfehler ein und uns fehlte an manchen Stellen die nötige Konsequenz. Burgdorf zog zur Halbzeit wieder mit 4 Toren davon.
Bis hier hin war unsere Leistung viel zu durchwachsen, so gewinnt man kein Spiel.
Die Ansage war klar, wir brauchen die Punkte vorallem für unsere Mentalität, aber auch die Tabellensituation gestaltet sich immer knapper, jetzt heißt es alles oder nichts.
Wir wollen uns endlich wieder belohnen.
In der zweiten Halbzeit konnten wir beinahe alles umkrempeln und endlich war er da, der Kampfgeist. Wir pushten uns und erkämpften uns zur 45. Spielminute endlich wieder den Ausgleich.
Zur besagten Crunchtime konnten wir sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Die Stimmung war oben und die volle Halle bebte und der Derbycharakter kam hervor. Es ging in einem heftigen Schlagabtausch hin und her, beide Teams wollten unbedingt Punkten.
In der 59. Spielminute führen wir mit einem Tor und sind im Ballbesitz. Jetzt ging es um ein oder zwei Punkte. Nach dem Timeout spielten wir wie geplant, brachten den Ball auch im Tor unter, der Treffer zählte jedoch nicht, da unglücklicherweise Kreis abgepfiffen wurde.
Jetzt blieben Burgdorf ein paar Sekunden, um nochmal auszugleichen und das taten sie auch, indem sie sich einen für uns fatalen 7Meter erkämpften und diesen auch unterbringen konnten.
Die Zeit war abgelaufen und am Ende steht da ein 30:30 auf der Anzeigetafel, eine vermutlich faire Punkteteilung, beide Teams kämpften unerbittlich und wenn man an unsere erste Halbzeit denkt, muss man froh über einen Punkt sein. Wenn man jedoch die zweite Halbzeit und gerade die letzten Minuten betrachtet, tut es aber eben genauso weh.
Aber, wir sichern uns immerhin einen wichtigen Punkt.
Nächste Woche geht es weiter. Wir wollen vorallem an die zweite Halbzeit anknüpfen, damit wir uns endlich Mal wieder einen Sieg kochen können, denn langsam sind wir hungrig.
D2: Bothi in Bestform – vor großer Kulisse
Vor geschätzt 80 Zuschauern, die am Sonntag für die 2. Damen den Weg in die Halle gefunden hatten, lieferten sich die Gastgeberinnen vom TSV Friesen Hänigsen ein hart umkämpftes Duell mit der HSG Langenhagen II – mit dem besseren Ende für die Friesen: 22:19 (10:9).
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der klar wurde: Geschenkt wird hier nichts. Die Gäste blieben hartnäckig dran, doch Hänigsen hatte eine Spielerin, die offenbar beschlossen hatte, heute besonders häufig zu jubeln: Annika Bothe. Mit beeindruckenden 10 Treffern – darunter vier sicher verwandelte Siebenmeter – entwickelte sie sich zur zuverlässigsten Adresse im Angriff und ließ das Tornetz regelmäßig wackeln.
Als es Mitte der zweiten Halbzeit kurzzeitig spannend wurde und Langenhagen den Ausgleich schaffte, rüttelte das Trainerteam die Mannschaft im Time-Out noch mal wach. Danach kam das, was Trainer lieben und Gegner fürchten: Kampfgeist ohne Ablaufdatum. Statt nervös zu werden, wurde weiter gerackert, gekämpft und vorne mutig abgeschlossen.
Einen entscheidenden Anteil am Heimsieg hatte außerdem die Torfrau Tina. Besonders bei Würfen von außen zeigte sie eine beeindruckende Ruhe – was aus Gästesicht vermutlich eher frustrierend wirkte.
In der Schlussphase machte Hänigsen schließlich den Deckel drauf: Wiederholt traf Bothi, ehe Janine mit dem letzten Treffer der Partie den 22:19-Heimsieg perfekt machte. Fazit: viel Einsatz, eine Torjägerin in Bestform und eine Torhüterin mit sicheren Händen – so darf ein Handballabend in Hänigsen gerne öfter enden.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Fans, die uns so zahlreich unterstützt haben, Ihr ward unglaublich!!!
Es spielten: Tina Glaser (Tor), Marie Gerlach, Hanna Mundt (1), Wiebke Hoffmeister (1), Janine Lodwick (2), Jacky Fischer, Frauke Hamacher (3/1), Marie Lützner (1), Annika Bothe (10/4), Johanna Fricke, Mary Bothe, Jenny Werner, Karen Jäger (3), Anke Böhme (1), Mirja Müller (Tor), Mia Düsterhöft
Auf der Bank: Laura Tiranesc, Petra Rosenbrock, Jill Schroeder, Lena Michels
H3: Spielt denselben Song nochmal: 1. Halbzeit flop, 2. Halbzeit top
Nach dem harzigen Spiel letzte Woche in Anderten, wo wir wie immer in der ersten Halbzeit katastrophal und in der zweiten deutlich besser gespielt haben, wollten wir lieber an den letzten Heimerfolg gegen Seelze anknüpfen. Da Neustadt mit nur 7 Spielern, also ohne Reserve antrat, war die Ansage klar: Wir rennen sie mit unseren 16 Spielern tot.
Für die ersten 10 Minuten klappte das auch sehr gut, auch wenn wir diverse freie Torchancen unnötig verworfen haben. Dann aber ließen wir nach und fielen nach einer zwischenzeitlichen 5:2 Führung nach rund 19 min auf 9:10 zurück. Dann brachen wir vollständig zusammen und lagen auf einmal 11:15 hinten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Dank einiger guten Steals konnten wir uns aber zur Halbzeit noch auf ein 17:18 ran kämpfen.
In der Pause haben wir untereinander die Probleme besprochen, Lösungen überlegt und uns gegenseitig motiviert. Coach Basti brauchte nur wenig sagen, da wir das selber unter uns geregelt haben: Sichere Abschlüsse, mehr Druck in die Lücken, mehr reden und zupacken in der Abwehr und das Wichtigste: Mehr Tempo!
Wir haben direkt nach der Halbzeit auf eine offensivere 5-1 Abwehr umgestellt und das hat gezündet. Egal welcher Hänigser Handballzwerg da stand, ob Flo Böhme, Tim Noske oder Finn Janßen, es wirkte, als ständen Riesen da. Ein Tempogegenstoß, dank abgefangener Bälle folgte dem Nächsten, die Abwehr stand und die Keeper hielten was das Zeug hält, sodass wir nach 1,5 min bereits ausglichen und kurz darauf in Führung gehen konnten. Nach 40 min führten wir so auf einmal 29:22, da einfach alles klappte. Danach hat sich Neustadt leider gefangen und das Spiel ging ausgeglichen weiter. Aber auch trotz einer zwischenzeitlichen 3-fachen Unterzahl, hielten wir die Führung eisern fest. Nach 57 min klatschte Aushilfe Eric Marquardt das 40. Ding ins Netz, was das Ende dieses Torfestes signalisierte. Am Ende stand ein verdienten 41:33 auf der Anzeige.
Auch wenn wir zwischenzeitlich groben Unfug gespielt haben, haben wir doch gezeigt, was in uns steckt. Oder um Flo zu zitieren: „Jungs, es war heute ein mega schönes Mannschaftsspiel! Wir haben heute als Mannschaft geackert und gekämpft und verdient gewonnen!“
Auch unser Coach war zufrieden mit unserer Leistung. Nach unserem nächsten Spiel am Samstag gegen den HSC haben wir erstmal Zeit, an unseren Schwächen zu arbeiten, um die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.
Es spielten: Ulf Dippel (3), Lukas Weiss (4), Sebastian Weidling (7), Tjark Leider (4/1), Fynn Richter (1), Jan Ole Mundt (1), Alexander Bauer (1), Marcel Thomas (3), Nils Müller (Tor), Finn Ole Janßen (4), Tim Noske (2), Marvin Zentile, Oliver Kubertin (Tor), Bela Degotschin (2), Florian Böhme (8), Eric Marquardt (1)
Coach: Sebastian Weidling (als Spielertrainer)
Damen II zeigt endlich, wie Vollgas geht
Am 08. März war die Damenreserve des TSV Friesen Hänigsen zu Gast beim Tabellenführer SG Misburg III. Mit der unglücklichen Heimniederlage im Gepäck wollten die Friesen hier gerne punkten, doch erwartet hatten wir das nicht unbedingt.
Die Hänigser legten los wie die Feuerwehr und ließen die Misburgerinnen vor heimischem Publikum wahrlich schlecht aussehen: 7 Minuten gespielt, Hänigsen führt 0:5!
Der Misburger Trainer war gezwungen, bereits in der 10 Spielminute sein Time-Out zu nehmen. Danach wurde das Spiel ausgeglichener, vor allem der Misburger Rückraum konnnte immer wieder durchbrechen und auf 5:7 verkürzen. Ein Kopftreffer gegen Keeperin Tina brachte dann etwas Unruhe ins Spiel: Der Ball fand noch den Weg ins Tor, die Schiedsrichter entschieden tatsächlich auf Tor und sprachen auch keine 2-Minuten-Strafe aus. Zum Glück war Mirja Müllen (A-Jugend) mit an Bord und konnte übernehmen. Und da Mirja ihre Sache wirklich gut machte, blieb sie auch bis zur 50. Minute im Tor.
Mit einem zarten 9:11-Vorsprung begaben sich die Hänigser zum Pausentee. Zeit für die Trainerinnen Rosi und Laura, noch mal alle neu zu justieren: Abwehr zu offen, im Angriff zu ungenau. Das brachte es auf den Punkt, die Abwehr stand in der zweiten Halbzeit wieder stabiler, doch die Ungenauigkeiten im Angriff (Lob für die Misburger Torfrau, sie hat wirklich einen tollen Job gemacht) blieben erhalten. Daher konnten die Friesen zwar den Abstand von 2 Toren halten, aber leider nicht ausbauen.
Die Härte im Spiel bekam, neben diversen anderen Fouls, vor allem Wiebke zu spüren, die mit einem beherzten Griff in den Wurfarm abrupt gestoppt wurde. Dies quittierte das Schiedrichter-Dou mit einer direkten, roten Karte gegen die Misburgerin.
In der 52. Minuten gelang es dem Gastgeber dann doch: Ausgleich zum 18:18.
Doch eine bärenstarke Annika “Bothi” Bothe netzte gleich zweimal hintereinander ein und konnte den Abstand schnell wieder herstellen.
In der Schlußphase öffnete Misburg die Abwehr und spielte “wilde Sau” in der Hoffnung auf einen schnellen Ballgewinn. Doch auch wir spielen regelmäßig 10-er-Ball zum Aufwärmen und konnten dies für uns nutzen, um weitere Treffer zu erzielen.
Auch der 7m der Gastgeber, der 10 Sekunden vor Spielende noch verwandelt wurde, konnte an dem Sieg der Hänigser gegen den Tabellenführer nichts mehr ändern:
Der 20:23-Erfolg für spielstarke Friesen wurde lautstark bejubelt, auf dem Feld, wie auch auf der Tribüne – vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung unserer mitgereisten Fans!
Es spielten: Tina Glaser (Tor), Mirja Müller (Tor), Marie Gerlach, Hanna Mundt (1), Wiebke Hoffmeister, Janine Lodwick (1), Jacky Fischer (1), Frauke Hamacher, (4), Marie Lützner, Annika Bothe (8/3), Johanna Fricke, Finnja Frewer (3), Jenny Werner, Karen Jäger (5), Anke Böhme, Laura Tiranesc (Trainerin) und Petra Rosenbrock (Trainerin)
H1: Friesen zeigen Moral nach Handbremsen-Handball
Es war eines dieser Spiele, bei denen man als Zuschauer das Gefühl hatte: Da ist mehr drin – aber der Motor läuft irgendwie nur auf Halbgas. Die Friesen lieferten sich über 60 Minuten ein grundsätzlich faires, aber lange Zeit etwas zähes Duell, das am Ende dennoch einen dramatischen Abschluss fand. Nach einem Vier-Tore-Rückstand kurz vor Schluss retteten die Hausherren mit viel Moral noch ein 28:28-Unentschieden.
Spiel mit angezogener Handbremse
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gäste legten immer wieder vor, die Friesen zogen nach – ein klassisches Hin und Her. Früh wurde deutlich: Beide Teams fanden offensiv Lösungen, aber so richtiges Feuer wollte auf Friesenseite zunächst nicht aufkommen.
Zwischen der 10. und 20. Minute blieb das Spiel völlig ausgeglichen. Tore fielen auf beiden Seiten beinahe im Minutentakt. Immer wieder übernahmen die Friesen Spieler Verantwortung im Angriff, doch die Gäste hielten konsequent dagegen.
Die Partie blieb dadurch lange offen, ohne dass die Friesen jemals wirklich den Zugriff bekamen. Man merkte: Der letzte Funke fehlte.
Gäste setzen sich ab
In der Schlussphase schien das Spiel dann sogar zu kippen. Beim 22:26 lag der Gastgeber plötzlich deutlich hinten. Viele Teams wären in dieser Phase mental eingebrochen.
Nicht so die Friesen.
Jetzt zeigte die Mannschaft endlich das, was zuvor über weite Strecken gefehlt hatte: Emotion, Entschlossenheit – und sprichwörtlich den Arsch in der Hose.
Vor allem im Tor wurde gab es plötzlich ein Bollwerk. Lars Wiedenroth entwickelte sich in den letzten Minuten zum entscheidenden Faktor. Mit mehreren starken Paraden nahm er den Gästen den Wind aus den Segeln und gab seinem Team den nötigen Rückenwind.
Vorne nutzten die Friesen ihre Chancen nun konsequenter. Tor um Tor arbeitete sich das Team zurück.
Der verdiente Punkt
Die Halle spürte plötzlich: Hier geht noch was.
Und tatsächlich – kurz vor Schluss fiel der umjubelte Ausgleich zum 28:28. Was lange nach einer Niederlage ausgesehen hatte, wurde so doch noch zu einem verdienten Punktgewinn.
Fazit
Kein Spiel für das Highlight-Archiv – aber eines für die Kategorie Mentalität. Über weite Strecken wirkten die Friesen wie mit angezogener Handbremse. Doch als es darauf ankam, zeigte die Mannschaft Charakter, kämpfte sich zurück und wurde mit einem Punkt belohnt.
Mit dieser Moral lässt sich arbeiten. Und wenn beim nächsten Mal das Feuer von Anfang an brennt, wird aus solchen Spielen vielleicht wieder ein voller Erfolg.
D1: Auswärts bei Germania List
Schon wieder keine Punkte..
Zur Primetime am Samstag, stand unser Auswärtsspiel gegen die SC Germania List III an.
Aufgrund von personellen Engpässen machten wir uns mit einem kurzfristig zusammengebastelten Kader auf den Weg in den Sahlkamp.
Dies trübte unsere Motivation jedoch nicht.
Unser Ziel war es eine vernünftige Abwehr zu stellen, damit uns die Fehler aus den vergangenen Spielen nicht passieren. Dies funktionierte von Beginn an auch astrein.
Wir standen als Verbund und waren von Anfang an präsent.
Auch im Angriff erspielten wir uns gute Torchancen, scheiterten aber leider viel zu häufig am Torabschluss.
Irgendwas ist ja immer..
Zum Ende der ersten Halbzeit lief es dann aber etwas besser und wir spielten konsequenter, wir ließen uns nicht abschütteln.
Mit zwei Toren Rückstand geht es in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte kämpften wir weiterhin um jeden Ball, in der 44. Spielminute stand es endlich wieder unentschieden und unser Knoten schien geplatzt zu sein.
Unsere Stimmung war oben und endlich lief alles zusammen.
Bis zur Chrunchtime lief es ausgeglichen weiter und in der 52. Spielminute stand es 17:17.
Jetzt kam das was nicht hätte passieren dürfen: Im Angriff verloren wir durch technische Fehler die Bälle, somit luden wir unseren Gastgeber zu Tempogegenstößen ein, welche auch dankbar angenommen wurden.
Nun wurden wir hektisch und spielten gegen die Zeit, eine rote Karte gegen uns lies es dann ganz aus dem Ruder laufen.
Wir verlieren am Ende mit 23:20.
Ganz ganz bitter, da wir eigentlich ein wirklich gutes Spiel gemacht haben, das war jedenfalls um einiges besser, als die letzten beiden Spiele.
Wir werden vorallem an der guten Abwehr anknüpfen und auch unsere Mentalität wird mit ins nächste wichtige Spiel genommen, denn nächste Woche ist Derbytime!
Vielen Dank an Annika Bothe, Janine Lodwick, Tina Glaser, Anke Böhme und Lara Gerberding für’s teilweise spontane aushelfen! Ihr wart eine riesen Hilfe, danke danke danke! 💙💛
D1: Schützenfest in Hänigsen
Am Samstag den 21.02. empfingen wir die SG Misburg 2.
Das dieses Spiel kein leichtes sein wird, war klar. Denn bereits im Hinspiel taten wir uns unheimlich schwer und auch unser letztes Spiel ließ eher zu Wünschen übrig.
Das Spiel startete ausgeglichen, die ganze erste Halbzeit schaffte es keines der Teams sich so richtig abzusetzen.
Während es im Angriff ausgesprochen gut lief, fehlte in der Abwehr allerdings der richtige Zugriff.
Mit einem Tor Rückstand ging es in die Kabine.
Bis hier hin war eigentlich alles gut.
In der zweiten Halbzeit ging es erstmal weiter wie in Hälfte eins. Im Angriff setzten wir schöne Akzente, aber die Mädels aus Misburg antworteten immer schnell mit einem Gegentor.
Unser Spiel war leider sehr geprägt von größtenteils berechtigten Hinaussstellungen, welche bei unseren Gästen aber nicht unbedingt genauso geahndet wurden. Somit wurde es immer schwerer und schwerer.
Wir verausgabten uns völlig, ohne am Ende belohnt zu werden. In der Crunchtime fehlte uns dann die notwendige Kraft, sowohl körperlich, als auch mental, um nochmal richtig ins Spiel zurück zu kommen.
Am Ende spielen wir quasi ohne Defensive.
Während es bei uns im Tor nahezu immer klingelt, schafften wir es aber auch nicht mehr konsequent den Ball im gegnerischen Tor einzunetzen.
Im gesamten Spiel werfen wir unfassbar gute 35 Tore, jeder schafft es sich unter den Schützen einzutragen.
.. aber 42 Gegentreffer sprechen da einfach für sich.
Irgendwie ist aktuell der Wurm drin, wir müssen zusehen den Kopf aus der Schlinge zu befreien, denn gerade die letzten beiden Niederlagen hätten so nicht sein müssen.
Wir werden die Woche hart an uns arbeiten, denn kommenden Samstag steht uns das nächste schwere Spiel bevor.
Vielen Dank an Hanna und Marie für’s auffüllen unseres dezimiertem Kaders, ihr wart wirklich eine riesen Hilfe!
D1: Auswärts in Hildesheim
Es gibt Spiele, da schreibt man am liebsten gar keinen Bericht.
Nun aber:
Am Sonntag den 15.02. fuhren wir zu früher Stund nach Hildesheim.
Viel zu sagen gibt es nicht. Bei sibirischen Temperaturen in der Halle kamen wir in der ersten Halbzeit so gar nicht ins Spiel. Wirklich nichts sollte klappen. Im Angriff verloren wir die Bälle oder wir brachten halbherzige Bälle in Richtung Tor und die Abwehr stand wie ein löchriger Käse. So war es für die Mädels aus Hildesneim ein leichtes sich schnell abzusetzen und das Spiel auch zu dominieren.
In der Halbzeit guckten wir in sprachlose Gesichter. Was ist da passiert. Ein Totalausfall auf jeder Position und vorallem: Wie kommen wir da wieder heraus.
Wir starteten zumindest schonmal besser in die zweite Hälfte.
Jedoch gab es einige Unterbrechungen und Hinausstellungen, die uns nicht in die Karten spielten. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht unterkriegen. Das Ergebnis blendeten wir aus, wir spielten einfach frei raus und wir kämpften uns zurück.
Unsere Gastgeber nahmen ein frühes Timeout und beendeten unseren kurzen “Lauf” auch schnell wieder.
Das Spiel lief jetzt ausgeglichen weiter, aber der Abstand aus der ersten Halbzeit war einfach zu groß, wir schafften es nicht mehr das Spiel knapper zu gestalten.
Am Ende verlieren wir unnötig hoch, aber verdient gegen eine gut auftretende Mannschaft aus Hildesheim.
Vielen Dank an Tina für’s Aushelfen im Tor und danke an unsere Fans, nächstes Mal wird wieder besser. 💪🏻