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H1: Friesen starten 2026 mit Statement-Sieg – Festung Moorgartenweg hält stand

Was für ein Handball-Abend in Hänigsen! Zum Rückrundenauftakt der Saison 2025/26 und gleichzeitig ersten Pflichtspiel des Jahres 2026 setzte der TSV Friesen Hänigsen ein dickes Ausrufezeichen. In einem packenden, intensiven und phasenweise hochdramatischen Landesliga-Duell bezwangen die Friesen den TV E. Sehnde II hochverdient mit 29:26 (16:12).

Der Start ins neue Jahr hätte kaum emotionaler sein können. Von der ersten Minute an war Feuer drin – auf dem Feld wie auf den Rängen. Die Friesen agierten mit hohem Tempo, viel Druck aus dem Rückraum und einer klaren Botschaft: Hier wird heute niemand etwas geschenkt.

Allen voran Alexander Wendland-Nahtz drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Immer wieder setzte er sich im Eins-gegen-Eins durch, nutzte kleinste Lücken in der Abwehr und kam zu einer Vielzahl einfacher Tore aus dem Rückraum und dem Tempospiel. Sehnde fand über weite Strecken kein Mittel gegen seine Dynamik. Ein Auftritt wie aus dem Lehrbuch – effizient, entschlossen, eiskalt.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Friesen machten sich das Leben zwischenzeitlich selbst schwer. Eine ganze Serie von Zwei-Minuten-Strafen brachte den bis dahin souveränen Spielfluss immer wieder ins Stocken. Unterzahlphasen rissen Löcher in die Struktur, Sehnde witterte mehrfach seine Chance und verkürzte den Abstand immer wieder. Aus einer möglichen Vorentscheidung wurde so ein Spiel auf Messers Schneide.

Doch genau hier zeigte sich die Reife dieser Mannschaft – und der enorme Wert eines starken Rückhalts.

Als die Partie in der Schlussphase beim Zwei-Tore-Vorsprung zu kippen drohte, kam der Moment des Spiels: Siebenmeter für Sehnde. Ein Treffer – und die Halle hätte noch einmal gebrannt. Doch im Tor der Friesen stand an diesem Abend ein Mann wie eine Wand: Lars Wiedenroth.

Der Keeper blieb eiskalt, las den Schützen perfekt und entschärfte den Strafwurf mit einer Parade, die die Halle explodieren ließ. Das war nicht nur eine Glanzparade – das war ein psychologischer Wirkungstreffer. Statt Anschlusstreffer: kollektiver Friesen-Jubel. Statt Zittern: Rückenwind.

Diese Szene war sinnbildlich für die gesamte Partie. Immer dann, wenn Sehnde kurz davor war, das Spiel endgültig zu drehen, war Wiedenroth zur Stelle. Reflexe, Stellungsspiel, Ausstrahlung – eine bärenstarke Leistung zwischen den Pfosten.

Am Ende stand ein verdienter Heimsieg, der sogar noch klarer hätte ausfallen können. Zu oft ließen die Friesen in Überzahl oder aus guten Wurfpositionen liegen, was den Gegner im Spiel hielt. Doch unterm Strich war die Spielkontrolle über weite Strecken auf Seiten der Gastgeber.

Und wieder einmal gilt: Wer am Moorgartenweg antritt, muss mehr als nur mitspielen wollen. Die Heimstärke der Friesen ist längst kein Zufall mehr, sondern ein echtes Markenzeichen. Die Halle als Faktor, die Mannschaft als Einheit – diese Kombination macht die Friesen in eigener Halle zu einem echten Brett.

Mit diesem Sieg gelingt ein perfekter Start ins Jahr 2026 und in die Rückrunde der Saison 2025/26. Die Friesen senden ein klares Signal an die Liga: Diese Mannschaft ist bereit, oben anzugreifen.

Kurzum: Ein Spiel, das enger war als nötig – aber eines, das eindrucksvoll bewiesen hat, warum der Moorgartenweg eine Festung ist. Und warum mit den Friesen auch in der Rückrunde zu rechnen ist. 💪🔥

H1: Friesen kämpfen, Nienburg jubelt – ein Abend zwischen Aufbruch und Lernkurve

Die Reise nach Nienburg begann vielversprechend. Fünf Minuten lang neutralisierten sich beide Teams – dann zündete der TSV Friesen Hänigsen den ersten Funken. Der Start: fokussiert, mutig, auf Augenhöhe. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich technische Fehler ein, die den Rhythmus kosteten und den Gastgeber zunehmend ins Spiel brachten.

Keine Ausrede, aber ein Faktor: der ungewohnte Harz am Ball. Er wurde zum stillen Gegenspieler und sorgte für unnötige Ballverluste. Nienburg nutzte diese Effizienzfenster konsequent, setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer 17:10-Führung in die Kabine – ein Zwischenstand, der den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Hänigsen genau das, was diese Mannschaft auszeichnet: Charakter. Die Moral blieb stabil, die Köpfe oben, der Einsatz kompromisslos. Unterstützt von vier Jungs aus der Herren 2 stemmte sich das Team gegen die drohende Niederlage. Der Wille war da, das Spiel fair, die Intensität hoch – doch der Rückstand ließ sich nicht mehr vollständig schließen. Am Ende stand ein 32:27 auf der Anzeigetafel.

Der Blick auf die Tabelle zeigt ein spannendes Gesamtbild: Rang 4, acht Minuspunkte – eine Momentaufnahme, mit der vor der Saison wohl kaum jemand gerechnet hätte. Sportlich betrachtet ist das kein Rückschritt, sondern ein solides Fundament.

Jetzt heißt es: Verletzungen auskurieren, Akkus laden, Abläufe schärfen. 2026 wartet – und das mit neuen Chancen.
Ein besonderer Dank geht an den fantastischen Fan-Support: ob auswärts in der Fremde oder bei jedem fulminanten Heimspiel – diese Rückendeckung ist der Bonus der Platz 4 erst möglich gemacht hat und Woche für Woche Spieler und Trainer motiviert.

H1: Großer Kampf, bittere Niederlage – TSV Friesen Hänigsen unterliegt MTV Obernkirchen

Manchmal entscheidet ein Spiel nicht nur der Spielstand, sondern auch die Härte der Rahmenbedingungen. Und davon hatte dieses Heimspiel am Samstagabend mehr als genug. Der TSV Friesen Hänigsen musste sich in der Landesliga-Partie gegen den MTV Obernkirchen mit 24:32 geschlagen geben – in einem Spiel, das von hoher Intensität, großer Emotion und leider auch von schmerzhaften Einschnitten geprägt war.

Von der ersten Minute an war klar: Das wird kein Schönwetter-Handball. Beide Teams gingen körperlich an die Grenze, das Tempo war hoch, die Halle voll – und die Unterstützung von den Rängen schlicht überragend. Unser Publikum lieferte ein echtes Heimspiel-Upgrade, das die Mannschaft immer wieder pushte. Leider gelang es nur phasenweise, diese Energie auch konstant aufs Feld zurückzutransferieren.

Sportlich blieb die Partie lange offen. Trotz Rückständen ließ sich der TSV nicht abschütteln, kämpfte sich mehrfach heran und lag rund zehn Minuten vor Schluss sogar nur noch zwei Treffer zurück. Das Momentum war greifbar – aber der Preis für den hohen Einsatz wurde zunehmend spürbar.

Denn die personelle Lage entwickelte sich zum echten Gamechanger: Mehrere TSV-Spieler mussten verletzungsbedingt vom Feld. Eine Platzwunde mit Cut über dem Auge konnte zwar notdürftig mit Kleber und Tape versorgt werden, ein weiterer Akteur musste mit einer Platzwunde unter dem Kinn ins Krankenhaus und dort genäht werden. Als wäre das nicht genug, dezimierte sich die Bank in der ersten Hälfte noch mit einer roten Karte. Zentrale Ausfälle – die
in dieser Partie schlicht nicht zu kompensieren waren.

Ohne diese Alternativen fehlte in der Schlussphase nicht der Wille, sondern schlicht die Kraft. Das Risiko, das man gehen muss, um ein Spiel noch zu drehen, kippte auf die falsche Seite. Obernkirchen nutzte das konsequent aus und zog am Ende davon.

Unterm Strich bleibt eine Niederlage, die weh tut – sportlich wie körperlich. Aber auch ein Auftritt, der gezeigt hat, dass diese Mannschaft Charakter hat, sich nicht versteckt und bis zum Umfallen kämpft. Mit voller Bank, etwas mehr Spielglück und weniger Blessuren hätte dieser Abend auch anders ausgehen können.

Ein riesiges Dankeschön geht an unser Publikum: Eure Unterstützung war fantastisch und ein echter Standortvorteil. Darauf lässt sich aufbauen. Jetzt heißt es: Wunden lecken, Kräfte bündeln, Abläufe justieren – und im nächsten Spiel wieder angreifen.
Bereits am Donnerstag zum Jahresabschluss gegen Nienburg !

H2: Heimerfolg zu Nikolaus

Am Samstag, den 06.12. traf die Zweitvertretung der Friesenherren auf Tabellennachbar TS Großburgwedel. Ein großes Heimpublikum erwartete die spannende Partie zur Primetime. Auch die Personalsituation der Hausherren ließ dieses Mal keine Wünsche offen, sodass eine volle Bank zur Unterstützung bereitstand. Es war also alles für einen großartigen Heimspiel-Abend angerichtet.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Die Abwehrtaktiken beider Teams zeigten Wirkung, sodass die Anzeigetafel nach 15 Spielminuten gerade mal ein 4:5 zeigte. Auch der Rest der ersten Hälfte forderte abwechslungsreiche Ideen um die gegenerischen Defensive zu durchbrechen. Die harte Abwehr resultierte für die Friesen in gleich mehreren 7-Meter-Würfen, die souverän verwandelt wurden. Damit erspielten sich die Hausherren eine knappe Pausenführung von 13:11.

Die Halbzeitansprache des Trainer-Duos thematisierte vor allem die bisherige Abwehrstärke, die unbedingt beibehalten werden müsste. Im Angriff brachte vor allem das Tempo den Erfolg und angesichts der vollen Bank könne jeder nun nochmal alles investieren.

Nach Wiederanpfiff ging das Spiel jedoch erst einmal ausgeglichen weiter. Der TS Großburgwedel gelang nach unglücklichen Ballverlusten sogar der Ausgleich zum 16:16. Mehrere Zeitstrafen für die Gäste eröffneten jedoch wieder eine Chance für die Hausherren. Mit konsequenten Abläufen erspielten sich die Friesen wieder einen kleinen Vorsprung, welcher sich in der Schlussphase noch auszahlen sollte. Kurz vor Spielende erhöhten die Gäste den Druck noch einmal deutlich und versuchten Fehler zu erzwingen. Mit Teamgeist, Siegeswillen und unter den Rufen der zahlreichen Friesen-Fans ließ man sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Mit einem verdienten 26:24 gehen zwei wichtige Punkte auf das Konto des TSV.

Vor der Winterpause erwartet die 2. Herren am 13.12. noch ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Vinnhorst III.

H1: Auswärtssieg in Badenstedt

TSV Friesen Hänigsen ringt Badenstedt nieder – Auswärtssieg nach großem Kampf und starker zweiter Halbzeit

Die TSV Friesen Hänigsen hat beim schwierigen Gastspiel in Badenstedt ein echtes Kraftpaket abgeliefert. Mit 24:26 setzte sich das Team durch und zeigte dabei vor allem in Halbzeit zwei Moral, Entschlossenheit und Nervenstärke.

Fehlwürfe prägen Halbzeit eins – Fricke bekommt den Ball gleich zweimal ab

Der Start in die Partie war aus Hänigser Sicht holprig: freie Würfe gingen vorbei, Siebenmeter wurden liegen gelassen, und Badenstedt setzte sich immer wieder in Szene.
In dieser Phase traf es Niels Fricke gleich doppelt unglücklich: je einmal in Halbzeit eins und Ende Halbzeit zwei bekam er den Ball ungewollt voll an den Kopf – Szenen, die kurz für Schreckmomente sorgten, ihn aber nicht davon abhielten, weiterzuspielen und wichtige Abschlüsse zu blocken.

Wiedenroth übernimmt am Ende und hält den Sieg fest

Als die Partie in die Schlussphase ging, war es Lars Wiedenroth, der die Akzente setzte. Mit mehreren starken Paraden in den letzten Minuten nahm er Badenstedt gleich mehrere hundertprozentige Chancen weg und wurde damit zum Sieggaranten.

Pullner am Kreis kaum zu stoppen

Im Angriff setzte Jan Pullner ein Ausrufezeichen. Mit robustem Einsatz, cleveren Laufwegen und sicheren Abschlüssen war er permanent gefährlich und einer der wichtigsten Faktor im Hänigser Offensivspiel.

Thomas und Haase treiben die Aufholjagd voran

In der zweiten Halbzeit drehte Hänigsen das Spiel – und das maßgeblich durch den Einsatz von Til Thomas und Julian Haase.
Beide zeigten in der entscheidenden Phase viel Mut, suchten aktiv den Weg zum Tor und trafen genau dann(die richtigen Entscheidungen), als ihr Team es am dringendsten brauchte. Ihre Aktionen gaben der Aufholjagd Struktur und Selbstvertrauen.

Moralischer Kraftakt bringt den Auswärtssieg

Trotz der vielen vergebenen Chancen blieb die Mannschaft geschlossen, biss sich in jeden Zweikampf und steigerte sich defensiv enorm. Im Angriff übernahm das Team Verantwortung, spielte geduldiger und nutzte die Chancen in den wichtigen Momenten.

Fazit:
Ein Auswärtssieg, der weniger über spielerische Perfektion und allein über Mentalität entschieden wurde. Hänigsen zeigte Herz, Mut und Zusammenhalt – und holte sich mit einem starken Endspurt zwei wichtige Punkte aus Badenstedt.

H3: Punktgewinn in Neustadt

Der H3 gelang gegen Neustadt 2 zunächst nur ein schwerer Start. Bereits nach 10 Minuten lag das Team mit 1:5 zurück. Doch die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und so leuchtete ein 6:6 nach 15min auf der Anzeigetafel. Die Partie entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlagabtausch.

Mit ständigen Führungswechseln ging es weiter, bis es beim Stand von 16:16 in die Halbzeit ging.

Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe Neustadt in der 38. Minute 21:18 führte. Doch auch davon ließ sich die H3 nicht beeindrucken, In der Folge gelang erneut der Ausgleich zum 21:21.

In der 47. Minute geriet das Team abermals mit drei Toren in Rückstand (28:25), drehte jedoch noch einmal auf und schaffte bis zur 57. Minute tatsächlich die erneute Wende – 30:32. Führung für das Team der H3.

Leider sollte dies nicht für den Sieg reichen: Der Mannschaft gelang in den letzten Minuten kein weiterer Treffer, während Neustadt noch zweimal einnetzte. Damit endete das hochspannende und hart umkämpfte Spiel schließlich 32:32.

Fazit:

Eine Partie voller Auf und Abs, großer Moral und starker Comebacks. Am Ende steht ein gerechtes Unentschieden, auch wenn für die H3 durchaus mehr drin gewesen wäre.

Es spielten: Nils Müller, Oliver Kubertin(beide im Tor), Ulf Dippel(4),Sebastian Weidling(1),Tjark Leider,Jannis Berger(10),Jan Ole Mundt(2),Alexander Bauer(2),Eric Marquardt(7),Tim Noske(3), Bela Degotschin, Jan Thore Wendt(6)

Am Samstag,22.11.2025, geht es im Heimspiel ab 20Uhr gegen den Hannoverscher SC 3.

H1: Heimspiel gegen TSV Anderten III

Friesen-Jungs behalten zuhause die Nerven und die weiße Weste – 29:27!

Was für ein Handballabend in Hänigsen! In einer prall gefüllten Halle, in der jeder Zweikampf knisterte und jede Aktion gefeiert wurde, setzten die Friesen-Jungs ein starkes Ausrufezeichen: Ein umkämpfter 29:27-Heimsieg gegen TSV Anderten III, der den Status der Friesen als gefürchtete Heimmacht einmal mehr unterstreicht.

Schon die Anfangsphase hatte es in sich. Wendland-Nahtz eröffnete mit zwei frühen Treffern, Haase legte direkt nach – und die Gastgeber zeigten vom Start weg, dass sie den Ton angeben wollten. Doch Anderten hielt dagegen, besonders Albeshausen und Zebrowski brachten die Gäste immer wieder zurück ins Spiel.

Die erste Halbzeit war ein intensives Hin und Her, geprägt von temporeichen Angriffen, packenden 1-gegen-1-Situationen und mehreren Zeitstrafen. Die Friesen ließen sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Di Stabile setzte wichtige Impulse aus dem Rückraum, Müller und Pullner hielten die Offensive variabel, und hinten arbeitete das Team engagiert gegen die starken Andertener Angreifer. Zur Pause stand ein verdientes 16:13 auf der Anzeigetafel – und die Halle kochte.

Nach dem Wiederanpfiff blieb es wild. Die Friesen führten, aber Anderten kam immer wieder heran. Besonders die 7-Meter-Duelle sorgten für Spannung. Doch die Hausherren behielten einen kühlen Kopf: Müller traf in wichtigen Momenten, Wendland-Nahtz brachte seine Klasse mehrfach auf die Platte, und Neiss sowie Fricke sorgten mit starker Abwehrarbeit dafür, dass Anderten nie komplett das Ruder übernehmen konnte.

In der Schlussphase wurde es dramatisch. Anderten warf alles in die Waagschale, kam über schnelle Tore und verwandelte Strafwürfe noch einmal gefährlich nahe heran. Doch die Friesen-Jungs stemmten sich mit voller Leidenschaft dagegen, fighteten um jeden Ball – und setzten die entscheidenden Treffer, um den Heimsieg über die Zeit zu bringen.

Endstand: 29:27 – die Friesen bleiben zuhause ungeschlagen.

H2: Arbeitssieg in Altwarmbüchen

Das Auswärtsspiel der Friesen-Reserve stand zunächst unter keinem guten Stern. Neben der unchristlichen Anwurfzeit um 19 Uhr am Sonntagabend, stellte sich auch die Personalsituation äußerst spannend dar. Nach Langzeit-Verletzungen und akuten Krankheitsausfällen machten sich 13 verbliebende Friesen auf den Weg zum wichtigen Regionsoberliga-Duell gegen Altwarmbüchen II.

Die zahlenmäßige Unterlegenheit ließen sich die Mannen des TSV jedoch nicht anmerken. Von Beginn an einigten sich beide Teams auf ein hohes Spieltempo und eine harte Defensive. Nach den ersten zehn Minuten erarbeiteten sich die Friesen ihre erste Führung. Diese auszubauen, gestaltete sich jedoch angesichts eines hartnäckigen Gastgebers schwierig. Mit einer knappen Führung von 14:16 ging es in die Kabine.

In der Pause hieß es nun erstmal “Durchatmen”. Mit drei Rückraumspielern auf dem Zettel war allen klar, dass es im zweiten Durchgang nun so richtig an die Substanz gehen würde. Nur mit Willen und Teamgeist könne man sich nach der vollen Spielzeit mit zwei wichtigen Punkten belohnen.

Trotz der Verschnaufpause ging es aber auch nach dem Seitenwechsel auf Augenhöhe weiter. Während sich die Friesen situativ durch die Defensive kämpften, glichen die Altwarmbüchener immer wieder mit starken Rückraumwürfen aus. Nach gut 50 Spielminuten drohte die Partie so zugunsten der Gastgeber zu kippen. Beim Rückstand von 26:24 machte sich in den Hänigser Köpfen ein Gedanke breit: “War all die Arbeit umsonst ?” Genau in diesem Moment fiel jedoch die Timeout-Karte. Im gemeinsamen Kreis pushten sich die Friesenherren noch einmal, um wirklich alle Reserven für die letzten Spielminuten zu aktivieren – und das mit Erfolg.
Mit purem Siegeswillen und harter Abwehrarbeit kämpften sich die Hänigser zurück und belohnten sich mit einem Endergebnis von 28:30.
Diese wichtigen zwei Auswärtsspunkte sichern die Position im Tabellenmittelfeld der Regionsoberliga. Viel entscheidender ist jedoch die Erkenntnis, dass man mit dieser Einstellung und Zusammenhalt im Team für viele kommende Gegner zum Problem werden kann.

Daher gilt es nun am kommenden Samstag an diese Leistung anzuknüpfen. Am 15.11. wartet eine schwierige Partie gegen die SG Börde Handball III in heimischer Halle.

H1: Heimsieg gegen Schaumburg

Aus 9 mach 3 – TSV Friesen Hänigsen siegt 26:23 nach starker erster Halbzeit gegen Schaumburg

Der TSV Friesen Hänigsen bleibt Zuhause in der Erfolgsspur – auch wenn die zweite Halbzeit eher nach Verwaltungsakt als nach Handball-Feinkost aussah. Nach einer bärenstarken ersten Hälfte, in der man die Gäste förmlich überrannte, reichte am Ende ein 26:23 (18:9)-Sieg, um die nächsten Punkte einzufahren.

Von Beginn an war klar: Die Friesener wollten keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen lassen. Nach einem konzentrierten Start stand es schnell 2:0, die Gäste kamen kurzzeitig auf 3:3 heran, doch dann übernahm der TSV wieder das Kommando. Wendland-Nahtz verwandelte sicher vom Punkt zum 4:3, und über 6:4, 10:6 und 12:6 setzte sich Hänigsen Stück für Stück ab. Eine stabile Abwehr, ein aufmerksamer Keeper und vorne eine eiskalte Chancenverwertung – das Resultat: 18:9 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel dann ein anderes Bild: Der TSV schaltete ein bis zwei Gänge zurück, der Spielfluss kam ins Stocken, und die Gäste nutzten das, um wieder ins Spiel zu finden. Aus neun Toren Vorsprung wurden am Ende nur noch drei – sinnbildlich für einen zweiten Durchgang, in dem „das Nötigste“ reichen musste.

Doch unterm Strich zählen die Fakten: Zwei Punkte, Heimsieg, Tabellenkonto gefüllt. Tore von Müller,Fricke und Wendland-Nahtz hielten den Vorsprung in der Schlussphase stabil. Es war kein Handball-Leckerbissen, aber ein Arbeitssieg mit klarer Botschaft: Wer in Hänigsen etwas holen will, muss schon 60 Minuten Vollgas geben.

Fazit:
Ein dominanter erster Durchgang, ein durchwachsener zweiter – aber am Ende steht ein verdienter 26:23-Heimerfolg. Der TSV Friesen Hänigsen zeigte, dass er auch mit halber Kraft gefährlich bleibt. Für die kommenden Spiele gilt: Fokus über die volle Distanz, dann werden aus drei Toren Vorsprung auch mal wieder neun.

H3: Auswärtsspiel beim RSV Seelze 3

Nach der Niederlage im ersten Heimspiel gegen den TuS Bothfeld 3 (24:33) stand für unsere 3. Herren am Sonntag, 28.09.2025 das Auswärtsspiel beim RSV Seelze 3 auf dem Spielplan.

Die Partie begann ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, sodass es nach 24 Minuten 10:10 stand. Kurz vor der Pause lies die Konzentration leider etwas nach und Seelze konnte sich das zu nutzen machen. So ging es mit einem 14:10 in die Kabine.

Direkt nach dem Seitenwechsel erwischte uns der Gastgeber kalt und baute die Führung weiter auf 16:10 aus. Doch unsere Mannschaft zeigte Moral und kämpfte eisern weiter.

Trotz einer 25:18 Führung in der 51. Minute für Seelze, ließen wir uns nicht unterkriegen. Angetrieben von einer starken Schlussphase starteten wir eine sehenswerte Aufholjagd. In den letzten Minuten gelang es uns, die Gastgeber unter Druck zu setzen und so stand am Ende der Partie ein 28:27 auf der Anzeigentafel.

Trotz der Niederlage lässt sich auf der kämpferischen Leistung und dem starken Finish aufbauen. Mit mehr Konstanz über die gesamte Spielzeit wollen wir uns im nächsten Spiel endlich die ersten Punkte sichern.

Am 08.11.2025 um 18 Uhr geht es im Heimspiel gegen Anderten 5 weiter.

Es spielten: Oliver Kubertin und Nils Müller (beide im Tor), Ulf Dippel (3), Sebastian Weidling (4), Tjark Leider, Jan Ole Mundt (2), Alexander Bauer (2), Eric Marquardt (3), Finn Ole Janßen (7), Tim Noske, Bela Degotschin (2) und Jan Thore Wendt (4)

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