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Herren I: Zwei Punkte aus dem Derby bleiben in Hänigsen - Überragende Mannschaftsleistung ist der Schlüssel zum Erfolg
Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Das Gemeindederby TSV Friesen Hänigsen gegen VfL Uetze stand auf dem Programm. Dieses Spiel zählt seit jeher zu einem dieser Spiele, die sich kein Zuschauer aus dem Altkreis entgehen lassen möchte. Das liegt nicht nur an der Spannung, die dieses Spiel nahezu jedes Mal bietet, sondern auch am gebotenem Rahmenprogramm. Sowohl die Friesen als auch die Mannen aus Uetze locken die Zuschauer mit Fassbier und Gegrilltem in die Halle, was immer wieder sehr gut angenommen wird. So war es auch diesmal: Bereits zum "Vorspiel" der weiblichen B-Jugend gegen die SG Misburg tummelten sich viele Zuschauer in der Halle, um sich einen der begrenzten und begehrten Sitzplätze zu sichern. 

Zum gewohnten Aufwärmprogramm konnten die Mannen um Trainer Sören Marris schon ahnen, was während der sechzigminütigen Spielzeit auf sie zukommen wird, denn bereits das Aufwärmen fand schon vor einer Rekordkulisse statt.

Trainer Sören Marris war sich bereits vor dem Spiel sicher: "Es gibt kaum Mannschaften in der Region, die sich so gut kennen wie diese beiden. Auch heute wird die Tagesform entscheidend sein. Wir haben eine Chance, wenn wir von der Torhüter-Position über die Abwehr sowie den Angriff über 100% geben. Auserdem werden heute auch Zeitstrafen und eine damit verbundene Über- und Unterzahl interessant werden. Wir sollten heute definitiv weniger als der Gegner bekommen." Hatte Marris etwa schon eine Vorahnung gehabt, was seine Mannschaft heute leistet?

Pünktlich um 20 Uhr wurde das Spektakel vom Schiedsrichter-Gespann Doreen Männich und Van Hoang Chung angepfiffen.

Beide Mannschaften begannen nervös, schließlich spielen sie selten vor so einer tollen Geräuschkulisse. Es war der Gastgeber, dem es gelang, den Torreigen zu eröffnen. Alexander Nahtz gelang nach 28 Sekunden der erste Treffer des Abends. Bereits nach 90 Sekunden hallte das erste Mal ein Raunen durch die Hänigser Halle. Der Hänigser Jan Wedemeyer erhielt eine mehr als fragwürdige zwei Minuten Zeitstrafe als er nach einem Schubser den Ball an den Fuß bekam. Da Schiedsrichter Chung bereits auf Stürmerfoul durch Wedemeyet entschied, hob er bereits so früh in der Partie die beiden gefürchteten Finger in die Luft. Somit trat bereits früh in der Partie das ein, wovor Trainer Marris noch vor dem Spiel gewarnt hatte.

Die Kasparländer zeigten sich jedoch super motiviert und standen sicher in der Abwehr. In der Unterzahl kassierte man zwar den Ausgleich durch den Uetzer Philipp Lackinger, konnte jedoch im Gegenzug durch Alexander Nahtz die 2:1 Führung erzielen. Somit überstand man die erste Unterzahl mit Bravour. Dies zeigte sich auch in der Mannschaft, es war somit bereits nach drei gespielten Minuten klar, dass heute ein Sieg möglich ist. Bis zur siebten Spielminute konnten die Hänigser immer wieder in Führung gehen und die Gäste ausgleichen, 4:4 stand es zu diesem Zeitpunkt nach einem Gegentreffer von Niklas Benefeldt. Jan Wedemeyer stellte in Minute zwölf auf 5:4 und zwang somit Gästetrainer Julian Winkel zu einer frühen Auszeit, welche mit erfreulichem Jubel des Hänigser Publikums quittiert wurde. Nach dem vorgenannten Gegentreffer erinnerte sich Friesen Torwart Lars Wiedenroth daran, dass er nicht umsonst den Spitznamen Hexer trägt. Die Hänigser Nummer 12 lief ab diesem Zeitpunkt zur absoluten Hochform auf und ließ die Uetzer mehr als einmal verzweifeln. Angriff um Angriff gegen die Hänigser gab es nur einen Sieger, Lars Wiedenroth. Verständlich, dass es der Mannschaft einen ordentlichen Auftrieb gab. Nun spielte sich die Mannschaft in einen Rausch und konnte das Ergebnis bis zum Pausentee, nach einem Treffer von Matthias Müller auf 13:8 hochschrauben.

Trainer Marris und Betreuer Schreiber wussten jedoch, dass sich die Gäste hier noch nicht geschlagen geben. "Die kommen jetzt und werden versuchen uns das Leben richtig schwer zu machen,", konnten wenige Zuschauer direkt hinter der Bande vernehmen, als die Sirene zur Halbzeit durch die Halle hallte. Dies gab Trainer Marris auch an seine Spieler weiter und motivierte sie, genau so weiter zu spielen und sich noch einmal 30 Minuten zu konzentrieren. Es kann nur einen Sieger geben, wenn wir so weiter spielen. Das war der Tenor, der nach der zehnminütigen Pause aus der Mannschaft zu hören war.

Wie im ersten Spielabschnitt war es Spielmacher Alexander Nahtz, der nach genau 31 Minuten das erste Tor erzielte. Wer jetzt dachte, dass die Hänigser ihren "Stiefel" so kaltschnäuzig runterspielen wie zum Ende der ersten Halbzeit, der hat die Rechnung erst einmal ohne den Gast aus dem Fuhsedorf gemacht. Uetze kam, und wie. Tor um Tor kämpfte sich die Mannschaft heran. Nach 43 Spielminuten war es Niklas Benedeldt, der auf 18:16 verkürzte. So waren es "nur" noch zwei Tore Vorsprung. Aber auch in dieser Phase des Spiels konnte man sich auf Hexer Wiedenroth verlassen, der nun erneut zur Höchstform auflief und es somit Matthias Müller überließ nach 52 Minuten auf 25:20 zu stellen. Nun war Gästetrainer Julian Winkel erneut zur Auszeit gezwungen. Nun war klar, dass Uetze noch einmal alles riskieren wird. Aber auch dies war am heutigen Tag nicht genug. Immer wieder angetrieben vom in der Schlussphase wirklich sehr guten Jannik Brümmer zeigten die Friesen tolle Spielzüge und kamen zu sehr sehenswerten Treffer. Nach 59 Minuten verwandelte der überragende Alexander Nahtz einen Siebenmeter, mittlerweile sein zwölfter Treffer an diesem Abend, und erzielte damit den Siegtreffer zum 32:25. Das Bennet Albrecht noch zwei riesen Chancen hatte, die er allerdings sensationell vergab, ist lediglich ein Schönheitsfleck. Als nach 60 Minuten die Sirene ertönte war beim Trainer- und Betreuerteam eine riesen Erleichterung zu spüren. Die Mannschaft feierte zurecht direkt auf dem Feld lautstark den Derbysieg und durfte anschließend noch zur "HUMBA" beim Hänigser Pöbelklub antreten.

Wieder einmal ist zu erwähnen, dass es ein sehr faires Spiel war, welches aber auch am sehr guten Schiedsrichter-Gespann Männich/Chung lag, die zu keiner Zeit Probleme mit der Leitung des Derbys hatten.

Der Derbysieg wurde anschließend noch gebührend bei einigen Litern Gerstenkaltschorle gefeiert.

Wir, die Herren 1 bedanken uns bei allen anwesenden Zuschauern, vor allem bei unseren Fans, aber auch bei allen Freiwilligen, die notwendig sind, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Es war ein hervorragender Abend, der am Ende den verdienten Sieger mit dem TSV Friesen Hänigsen fand. Darüber waren sich auch beide Trainer einig.

Sören Marris sagte: "Wir haben heute völlig verdient gewonnen. Wir waren heute in allen Belangen überlegen und haben uns die Punkte redlich verdient. Lars Wiedenroth hat heute fantastisch gehalten, er hat über 50% der Würfe auf sein Tor entschärft, jedoch ist dieser Sieg auf eine klasse Mannschaftsleistung zurückzuführen, die heute ausschlaggebend war."

Julian Winkel stimmte dem ganzen zu: "Heute war Hänigsen die klar bessere Mannschaft. Sie waren uns überlegen und haben daher absolut verdient gewonnen."

Für die Friesen spielten:
Wiedenroth, Meyer (beide Tor), Müller (5), Albrecht (1), Nahtz (12/5), Brümmer (7), Schecker,  Stützer, Seehafer, Lefeld (3), Depenau, Wedemeyer (1), Klauke, Kluth (3)