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I. Herren vs. SG Börde Handball II: „Stützer rettet Friesen einen Punkt“

Letzten Samstag stand das Heimspiel gegen den letztjährigen Mitaufsteiger der Oberligavertretung der SG Börde Handball auf dem Spielplan.

Trotz des Verzichtes auf die drei Hänigser Rückraumspieler Jannik Brümmer, Tim Kluth und Nils Schecker war die Mannschaft um Trainer Sören Marris guter Dinge, zur „Primetime“ in heimischer Halle die nächsten zwei Punkte gegen den Abstieg zu holen. Klar war, dass mit der SG Börde Handball II ein Gegner ins Kasparland kam, der bislang zwar noch keinen Zähler auf der Haben-Seite verbuchen konnte, dennoch aber gewollt war das zu ändern. Die hart verteidigende Mannschaft um Trainer Kai Boettcher war aus der letzten Saison bekannt und so sollten die Friesen gewarnt sein.

Schon in der Anfangsphase wurde deutlich, dass dieses Spiel hart geführt werden würde und stellte die Schiedsrichter gleich vor einige knifflige Entscheidungen, die nach etlichen Verwarnungen in der 12. Spielminute in der ersten 2-Minuten-Zeitstrafe für die Gäste gipfelte. Während die Friesen immer wieder mit ihren Chancen haderten, konnte die Abwehr vermeidbaren Gegentoren nichts entgegensetzen. So kam es, dass das Spiel eng blieb und keiner der beiden Mannschaften sich wirklich absetzen konnte (5:4, 5. Minute; 6:6, 11. Minute; 9:10, 20. Minute). Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich wenig am fahrigen Spielverlauf und so baten die Schiedsrichter beim Stand von 15:15 zum Pausentee. Alexander Nahtz markierte in der Schlusssekunde der ersten Halbzeit spektakulär den Ausgleichtreffer. Das eine ähnliche Situation das Spiel beenden wird, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Trainer Sören Marris schwor sein Team in der Kabine nochmals ein, um den Heimerfolg und damit die nächsten zwei Punkte für die Friesen zu sichern. Die Marschroute war klar: Sicherer und konsequenter agieren und defensiv weniger zulassen um sich langsam abzusetzen – dann sollte der Plan aufgehen.

Leider bot sich in Hälfte zwei keine Besserung. Besonders der Kreisläufer Jonas Maxen (6 Tore) und der Außenspieler Steffen Ratzke (13 Tore, davon 7 Strafwürfe) ragten bei den Gästen heraus und stellten die Hänigser Abwehr immer wieder vor Probleme. Weiterhin wurden offensiv einfach zu viele Chancen ausgelassen um sich wie geplant abzusetzen. So blieb Sören Marris nichts weiter übrig als in der 45. Spielminute beim Stand von 22:22 eine Auszeit zu nehmen. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus. Die SG Börde II blieb in Schlagdistanz und übernahm zeitweise sogar die Führung (23:25, 47. Minute; 26:27, 50. Minute; 28:28, 57. Minute). In der Schlussphase der Partie wurde es kurios: Als Tom Hanel in Minute 58:53 das 28:29 für die Gäste erzielte verloren die Friesen im darauffolgenden Angriff durch einen Fehlpass den Ball. 22 Sekunden vor Schluss nahmen die Gäste, nun mit dem Angriffsrecht bestückt, daher eine erneute Auszeit. Die Friesen ließen sich dadurch dennoch nicht entmutigen und provozierten durch die offensive Deckung einen Fehlpass der Gegner, der am Ende Mike Stützer fand, der drei Sekunden vor Ende den Rückstand zum 29:29 egalisierte.

„Schade, dass wir die beiden Führungen (14:12, 26. Minute; 22:20, 41. Minute) nicht nutzen, ausbauen und ins Ziel bringen konnten. Am Ende war das dann noch ein glücklicher Ausgang“, wird Trainer Sören Marris nach dem Spiel zitiert. 20 vergebene Torwürfe sind, gepaart mit einer zu inkonsequenten Verteidigung einfach zu wenig, um einen mit uns im Abstiegskampf steckenden Gegner zu bezwingen. Umso bitterer, nicht gepunktet zu haben, wenngleich sich die Mannschaft über wenigstens einen Punkt glücklich schätzen kann. Nun heißt es Mund abputzen und eine bessere Leistung am kommenden Samstag um 18 Uhr am Eisteichweg beim TSV Anderten II zu zeigen, bei denen als Tabellendritter die Punkte auch ziemlich hoch hängen dürften.

Eure Erste

Es spielten: Moritz Meyer, Lars Wiedenroth, Alexander Nahtz (9), Marc Lefeld (5/2), Bennet Albrecht (4), Hendrik Jäger (3), Mike Stützer (3), Matthias Müller (2), Nico Seehafer (2/1), Jan Wedemeyer (1), Alexander Jäger, Fabian Klauke, Johannes Depenau